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Krebstod: "Ich war ein Idiot" – Mann schreibt eigene Todesanzeige, weil er andere warnen möchte

Geoffrey Turner wusste bereits vor seinem Tod, dass es zu Ende gehen wird. Der 66-Jährige verfasste seine eigene Todesanzeige, auch weil er andere vor den Fehlern warnen wollte, die er gemacht hatte.

Rauchen kann tödlich sein. Das ist keine neue Erkenntnis. Das wusste auch Geoffrey Turner, lange bevor er starb.

Rauchen kann tödlich sein. Das ist keine neue Erkenntnis. Das wusste auch Geoffrey Turner, lange bevor er starb.

DPA

"Ich war ein Idiot, der immer wieder dieselbe dumme Entscheidung getroffen hat, Tag für Tag, mehrmals täglich", beginnt Geoffrey Turner seine eigene Todesanzeige in der "Albany Times Union". Der 66-Jährige starb am 13. Februar im US-Bundesstaat New York an Krebs. In den Tagen vor seinem Tod verfasste er den Text für die Zeitung, um andere davor zu warnen, dieselben Fehler zu machen. "Ich war ein Raucher und auch wenn ich stets wusste, dass mich das umbringen könnte, so habe ich die Wahrheit immer verdrängt", schreibt Turner.

Die "wahrgenommene Befriedigung" durch das Rauchen sei es nicht wert gewesen, dass er dafür "Schmerz und Leid" über seine Familie gebracht habe. Rauchen habe lediglich "Geld verschwendet, mich von meiner Familie getrennt und letztlich meinen Körper zerstört", schreibt Turner. Mit 66 Jahren habe er zwar ein ordentliches Leben geführt, er werde aber "zahlreiche Meilensteine" seiner Familie verpassen. "Die Moral von der Geschicht: Sei kein Idiot! Wenn du ein Raucher bist, gib es sofort auf. Dein Leben hängt davon ab, und die Menschen, die du liebst, hängen an deinem Leben."

Geoffrey Turner hinterlässt große Familie

Turner hinterlässt eine Frau, fünf Kinder und vier Enkelkinder, die er noch einzeln in seiner Todesanzeige erwähnt und bei denen er sich bedankt. "Denkt dran, das Leben ist schön. Lasst es nicht in Rauch aufgehen."

Turners Tochter sprach mit der britischen BBC und berichtete, wie sie zunächst geschockt gewesen sei, als ihr Vater ihr den Text gezeigt habe. Sie habe ihm gesagt, dass er zu hart mit sich ins Gericht gehen würde. "Er zuckte nur mit den Schultern und sagte: Es ist alles wahr", so die Tochter. Ihr Vater habe übrigens niemals vor den Kindern geraucht, sich stets dagegen ausgesprochen und seinen Söhnen und Töchtern geraten, niemals damit anzufangen. 

Quelle: "Albany Times Union", BBC 

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