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Uganda: Mann soll mit seinen Flatulenzen Mücken töten können und sein Dorf frei von Malaria halten

Joe Rwamirama geistert gerade durch die Medien. Der Mann aus Uganda scheint eine besondere Verbrennung zu haben – seine Darmwinde sollen Mücken töten. Offenbar interessiert sich nun die Forschung für ihn.

Mücken fliegen durch die Luft

Malariagefahr durch Mückenplagen: Ein Mann aus Uganda soll ihnen mit seinen Blähungen beikommen können

Getty Images

Sie gehört wohl zu den skurrilsten Meldung, die gerade kursieren: Joe Rwamirama aus Uganda soll mit seinen Blähungen seine Umgebung von Mücken freihalten können und das gleich über mehrere Kilometer hinweg. Die für Insekten tödlichen Gase, die sein Körper produziert, sollen dafür gesorgt haben, dass es in seinem Dorf keinen einzigen an Malaria Erkrankten gebe. Wie britische Medien von der "BBC" bis zur "Sun" berichten, soll er nun von Mückenschutzherstellern engagiert worden sein, die seine Darmwinde untersuchen wollen. Ihre Quelle scheint die afrikanische Seite "Talk of Naija" zu sein.

Die "Sun" zitiert den örtlichen Friseur James Yoweri: "Er ist in der ganzen Stadt bekannt als der Mann, der Mücken mit seinen Fürzen töten kann. Wenn Joe in der Nähe ist, verschwinden sämtliche Mücken." Auf Menschen allerdings nehme er Rücksicht und pupse nur, wenn Mücken in der Nähe sind, die Malaria übertragen können.

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Mückenschutz für zu Hause

Der Dorfälteste, der den 48-Jährigen bereits als Kind kannte, soll ihn während der Malariasaison bei sich zu Hause aufgenommen und dadurch seine Umgebung vor Malaria geschützt haben. Die "Sun" zitiert: "Ich hörte von Joes Begabung und nahm ihn auf, damit er helfen konnte, die Umgebung von Mücken zu befreien. Er macht sein Ding und sie fallen um – wie Fliegen."

Joe selbst wird mit folgendem Satz zitiert: "Ich esse ganz normales Essen wie jeder andere, aber kein Insekt kann sich auf mich setzen, nicht mal eine Fliege. Ich rieche wie ein ganz normaler Mann, bade täglich und meine Pupse sind wie die von anderen. Sie sind nur für kleine Insekten gefährlich, insbesondere für Mücken." Joe soll davon träumen, seine Blähungen zu vermarkten. "Allein die Vorstellung, dass man eine Raid-Dose [Flüssigkeit für Mückenstecker, Anm. d. Red.] mit meinem Gesicht drauf kaufen könnte ..."

Welche Firmen sich für die Darmwinde interessieren, ihm laut anderen Medienberichten sogar Millionen geboten haben sollen, ist jedoch nicht bekannt.

Quellen: "The Sun", "BBC", "Talk of Naija"

bal
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