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Schwindende Pracht: Was bei Haarausfall hilft - und welche Mittel Sie sich sparen können

Die Ursachen für Haarausfall sind vielfältig. Noch zahlreicher sind die Mittelchen und Therapien, die dagegen helfen sollen. Ein Wegweiser.

Von Kristin Hüttmann

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Für Biologen sind sie nur tote Hornfäden auf dem Kopf. Für die meisten anderen Menschen sind Haare weit mehr. Welch große Bedeutung sie für uns haben, wird uns spätestens dann bewusst, wenn sie vermehrt ausfallen. Etwa 100.000 Haare wachsen auf dem Kopf, täglich fallen etwa 50 bis 100 Haare aus. Das ist nichts Ungewöhnliches. Bedenklich wird es, wenn über längere Zeit täglich mehr als 100 Haare ausgehen. Wobei diese Zahl nur eine Orientierung gibt: "Es können auch mal bis zu 300 Haare ausfallen", sagt Tobias Fischer, "wenn zum Beispiel mehr Zug auf den Haaren ist – wie beim Haarewaschen oder kräftigen Bürsten." Der Dermatologe ist Leiter des Zentrums für klinische Haarforschung an der Hautklinik Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein. Er erforscht dort neue Therapiemöglichkeiten gegen Haarausfall und bietet in Lübeck eine Haarsprechstunde an.

Kommen besorgte Patienten zu ihm, führt er nach einem ausführlichen Gespräch eine Blutuntersuchung und einen Zupftest durch. Dafür nimmt er an mehreren Stellen auf dem Kopf etwa 20 Haare zwischen die Finger und zieht daran, ohne zu rupfen. "Lassen sich auf diese Weise mehr als drei Haare rausziehen, ist das ein Kriterium für krankhaften Haarausfall." Dann geht es auf Ursachensuche.

Die Gründe für Haarausfall sind vielfältig. Die Gene können schuld sein, wie beim erblich bedingten Haarausfall. Aber auch Medikamente, Stress, Hormonschwankungen, Eisenmangel oder Autoimmunerkrankungen.

Am häufigsten ist der erblich bedingte Haarausfall, die androgenetische Alopezie. Etwa die Hälfte aller Männer und auch 20 Prozent der Frauen in Deutschland leiden darunter.

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Haare verkümmern - und fallen aus

"Beim erblich bedingten Haarausfall verkümmern nach und nach die Haarfollikel, in denen das Haar gebildet wird", sagt der Mediziner Andreas Körber, der an der Klinik für Dermatologie der Universität Essen die Ambulanz leitet und seit über zehn Jahren Menschen mit androgenetischer Alopezie behandelt. Bei dieser Form des Haarausfalls wird das Haar immer dünner.

Irgendwann fällt es aus und wächst dann auch nicht mehr nach. Die Folge: Geheimratsecken, Tonsur, Glatze beim Mann. Bei Frauen wird das Haar insgesamt dünner und lichter, häufig fallen am Mittelscheitel vermehrt Haare aus. Wissenschaftler nehmen an, dass der Grund für die androgenetische Alopezie eine erblich bedingte Empfindlichkeit der Haarfollikel für das Hormon Dihydrotestosteron ist. Ein Enzym stellt es aus dem Sexualhormon Testosteron her. "Menschen mit der Veranlagung zur androgenetischen Alopezie bilden wahrscheinlich entweder vermehrt dieses Enzym oder haben besonders viele Andockstellen für das Hormon", sagt Körber.

Der kreisrunde Haarausfall ist die Folge einer Autoimmunerkrankung. Die Abwehrzellen des Körpers greifen das eigene Haar an und lösen eine Entzündung aus. Dadurch endet das Haarwachstum – abrupt oder schleichend. Die Haarwurzel bleibt zwar erhalten, aber das gebildete Haar fällt aus. So entstehen am Kopf und manchmal auch an anderen Körperstellen kreisrunde kahle Stellen, die sich im schlimmsten Fall über den ganzen Körper ausbreiten. Alle Altersgruppen können von Alopecia areata betroffen sein, auch Kinder und Jugendliche. Frauen erkranken jedoch häufiger daran als Männer. Die Prognose für den Verlauf ist vage. Der Dermatologe Tobias Fischer sagt: "In etwa 80 Prozent der Fälle heilt die Erkrankung innerhalb eines Jahres spontan wieder ab, sie kann aber auch in Schüben wieder auftreten oder die Patienten ein Leben lang begleiten."

Vom diffusen Haarausfall sind vor allem Frauen betroffen. Die Haare fallen aus, weil die Haarwurzel nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Deshalb wird die Haardichte geringer. Die Ursachen für Alopecia diffusa können vielfältig sein: Hormonelle Veränderungen, Stress, Infektionen oder auch eine mangelhafte Versorgung mit Nähr- und Mineralstoffen, etwa Eisen. Auch nach der Einnahme starker Medikamente, wie beispielsweise während einer Chemotherapie, können die Haare sehr schnell ausfallen. Damit sich die Haarwurzeln erholen können, müssen die Ursachen angegangen werden: Manchmal sind Eisentabletten eine einfache Lösung.

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Immer häufiger kommen in Fischers Sprechstunde auch Patienten mit vernarbendem Haarausfall. Er tritt als Begleiterscheinung von anderen Krankheiten auf, bei denen sich die Kopfhaut entzündet und die Haarwurzelzellen komplett zerstört werden. So kommt es zu vernarbten, dauerhaft kahlen Stellen. Auch bei der Alopecia cicatricalis muss die Ursprungserkrankung therapiert werden. Neben Pilz- und Bakterieninfektionen sind entzündliche oder immunologische Hauterkrankungen wie Lupus erythematodes, Knötchenflechte oder die Bindegewebskrankheit Sklerodermie der Auslöser.

Was hilft bei Haarausfall?

Ist ein krankhafter Haarausfall diagnostiziert, geht es an mögliche Therapien, die, so die Experten, nicht lange aufgeschoben werden sollten.

Bei diffusem und vernarbtem Haarausfall müssen Mediziner vor allem die zugrunde liegenden Krankheiten behandeln. Sind andere Grunderkrankungen ausgeschlossen, können Tinkturen und Tabletten helfen, wenn der Haarausfall noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Denn nur dann lassen sich die Haarfollikel möglicherweise wieder anregen. "Das ist wie in der Wüste", sagt Körber, "wenn man zu spät Wasser drauf packt, kommen keine Blumen mehr."

Durch Zufall wurde die haarwuchsfördernde Wirkung des Wirkstoffs Minoxidil entdeckt, der in einem Blutdruckmedikament steckt. Bei einigen Patienten führte die Einnahme des Mittels dazu, dass ihnen mehr Haare wuchsen. Kein Wunder also, dass die Industrie daraus ein Produkt für einen äußerst lukrativen Markt entwickelte. Zugelassen ist es nur für erblich bedingten Haarausfall, aber Dermatologen setzen es auch bei diffusem Haarausfall ein.

Mit Minoxidil hat man von allen auf dem Markt erhältlichen Produkten die höchste Wahrscheinlichkeit, etwas zu bewirken, sagt Körber: "Und zwar ohne starke Nebenwirkungen, wie sie bei manchen anderen Produkten auftreten können." Ein Heilsversprechen gebe es nicht, aber zumindest die Chance, dass die noch vorhandenen Haare nicht ausfallen und ein paar neue nachwachsen. "Es wirkt bei mehr als jedem Zweiten", fasst Andreas Körber die Studienlage zusammen. Voraussetzung: Die Patienten massieren Lösung oder Schaum zweimal täglich auf die Kopfhaut. Denn sobald sie damit aufhören, endet auch die Wirkung.

Auch der Wirkstoff Finasterid schnitt in Studien gut ab, er ist jedoch nur für Männer zugelassen und kann zu unangenehmen Nebenwirkungen führen – männliche Potenz und Libido leiden gelegentlich. Fischer beruhigt zwar: "Unter der Therapie klingen diese Störungen meist wieder ab." Aber manche Männer bekommen durch die Tabletteneinnahme auch Knotenwachstum in der Brust, die sogenannte Gynäkomastie. "Die vergrößerte Brust bleibt leider manchmal", sagt Fischer.

Neben diesen Topsellern gibt es weitere Produkte, die Haarausfall stoppen oder Haarneuwuchs bewirken sollen. In Fischers Sprechstunde kommen immer wieder Patienten, die nach der Wirkung von manchmal abenteuerlichen Hausmitteln fragen: Bierspülungen, Eigenurin, Brennnesselextrakt oder Hefepackungen. Da gebe es keine Studien, sagt der Dermatologe. Und normalerweise bringe es auch nichts: "Deshalb kommen die Patienten ja zu uns in die Sprechstunde. Aber wenn jemand denkt, es hilft, kann er das natürlich weitermachen."

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Zink, Biotin und Koffein wird ebenfalls eine haarwuchsfördernde Wirkung zugeschrieben. In einer koreanischen Studie zeigte Zink bei Patienten mit kreisrundem Haarausfall und niedrigem Zinkspiegel eine gewisse Wirksamkeit. Da an der Untersuchung jedoch nur 15 Patienten teilnahmen, sind die Ergebnisse wenig aussagekräftig. Das Vitamin Biotin benötigt der Körper, um Keratin zu bilden, das in Nägeln und Haaren steckt. Studien belegen zwar einen positiven Effekt auf das Nagelwachstum, ein Einfluss auf die Haare konnte jedoch bisher nicht nachgewiesen werden.

Ob Koffein eine haarfördernde Wirkung hat, haben Fischer und seine Lübecker Kollegen sogar selbst untersucht. Für die Studie legten sie Kopfhautproben für einige Tage in eine Koffein-Testosteron- Lösung. Ergebnis: "Wir konnten feststellen, dass die Haare in der Koffein-Lösung besser wuchsen als die Vergleichsproben ohne Koffein." Das sei zwar noch kein Beweis, aber immerhin hebe sich das Koffein von anderen Stoffen ab. Klinische Studien am Menschen stehen noch aus.

Frauen werden bei erblich bedingtem Haarausfall auch gelegentlich Hormonpräparate verschrieben – wissenschaftlich überzeugende Nachweise, dass Hormone den Haarausfall stoppen, fehlen jedoch.

Das gilt leider für die meisten Shampoos, Wässerchen und Mittelchen. Die Autoren der ärztlichen Leitlinien kommen zu dem Schluss, dass es für viele Produkte keine oder zu wenig Belege gibt – sie bringen also leider nichts oder nur wenig.

Und auch bei Minoxidil und Finasterid, den beiden Medikamenten mit wissenschaftlich belegter Wirkung, warnt Dermatologe Fischer vor übertriebenen Erwartungen. Haare wachsen langsam, Verbesserungen seien erst nach etwa drei bis sechs Monaten zu erwarten.

Haartransplantation: Haarpracht ist nicht immer von Dauer

Wer schneller Erfolge sehen will und entsprechend viel Geld investiert, kann es mit einer Haartransplantation versuchen. Dazu werden am Hinterkopf Haarfollikel samt Haut entnommen und an die kahlen Stellen verpflanzt. Das Ergebnis ist ästhetisch nicht immer befriedigend, und eine Garantie auf einen dauerhaften Effekt gibt es auch nicht: Nicht immer wachsen die Spenderfollikel an, und auch sie können am Ende ausfallen. Der Erfolg einer Transplantation hängt zudem vom Geschick des Operateurs ab.

Obwohl mehr Männer unter Haarausfall leiden, kommen Frauen häufiger in Fischers Sprechstunde. "Sie haben sehr viel mehr Angst vor kahlen Stellen", sagt Fischer, "viele Männer dagegen tragen ihre Glatze heutzutage mit Selbstbewusstsein." Zumindest ab einem gewissen Alter.

Denn auch die Altersverteilung in Fischers Sprechstunde erzählt etwas über die Bedeutung dichter Haare in unserer Gesellschaft: Hauptsächlich kommen Männer und Frauen zwischen 20 und 30 Jahren. Mit Tinkturen oder Tabletten versuchen sie, den Haarausfall aufzuhalten. Männer nehmen die Mittel meistens, bis sie 30 oder 35 Jahre alt sind. "Dann sind viele verheiratet, die Partnersuche ist abgeschlossen, und dichtem Haar wird nicht mehr so viel Bedeutung zugemessen."

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Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg