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Infizierter Arzt verzichtete auf Ebola-Serum: Die Heldengeschichte des Kent Brantly

US-Arzt Kent Brantly verzichtete auf ein für ihn gedachtes Serum - und stellte es einer Kollegin zur Verfügung. Dafür spendete ein Junge, dem Brantly das Leben gerettet hatte, sein Blut für ihn.

Der Ebola-Ausbruch in Afrika ist eine Katastrophe - und zugleich ein Schauplatz menschlicher Größe. So hat der amerikanische Arzt, der an der tödlichen Seuche erkrankt ist, laut seiner Hilfsorganisation Samaritan's Purse ein für ihn gedachtes Serum abgelehnt, damit es seiner Kollegin zur Verfügung steht. Gleichzeitig versuchte ein 14 Jahre alter Junge, dem Arzt das Leben zu retten, der ihm das Leben gerettet hatte.

Der Arzt Kent Brantly war am Samstag in Atlanta mit einem Spezialflugzeug eingetroffen. Die mit einer Isolationskammer ausgerüstete Gulfstream sollte danach seine Kollegin Nancy Writebol, eine Krankenschwester, nach Hause holen. Für Brantly war ein Serum eingeflogen worden, das allerdings noch in der Erprobung ist - und von dem es nur eine Dosis gab. Seiner Hilfsorganisation zufolge hatte der 33-Jährige aber das Mittel abgelehnt, damit Writebol es bekommen konnte.

Dafür bekam Brantly Hilfe von einem jungen Menschen, dem er geholfen hatte: Ein 14-Jähriger hatte Ebola überlebt - dank der Hilfe des amerikanischen Arztes. Brantly bekam nun Blut von dem Kind gespritzt - mit der Hoffnung auf Antikörper, die seinem Körper beim Kampf gegen das Virus helfen könnten. "Der Junge und seine Familie wollten helfen, das Leben des Arztes zu retten", sagte Franklin Graham, Chef der Hilfsorganisation.

Hoffnung für den Helden

Der Zustand von Brantly hat sich am Sonntag etwas gebessert. Der 33-Jährige "scheint sich zu erholen", sagte der Leiter der Centers for Disease Control, Tom Frieden. Brantly, der sich in Liberia infizierte, wird in der Universitätsklinik Emory betreut und dabei strikt abgeschottet. Er hoffe, dass der Zustand Brantlys sich "weiter verbessert", sagte Frieden. Ebola sei eine "beängstigende Krankheit, weil sie so tödlich ist".

jen/bak/DPA/AFP / DPA
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