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Jahresrückblick

Viren, Keime, Milben: Diese Krankheiten waren 2017 auf dem Vormarsch

Sie sind seit Jahrtausenden bekannt und wieder auf dem Vormarsch - oder hüllen sich in neue Kleider: Diese Krankheiten sorgten 2017 für mächtig Wirbel.

Mikroskop-Aufnahme des Norovirus

Alte Bekannte oder wandlungsfähige Viren: Diese Krankheiten machten 2017 Schlagzeilen.

1. Der Feind im Staub - das Hantavirus

Hantaviren werden durch Rötelmäuse übertragen - etwa durch ihren Kot. Menschen können sich bei der Gartenarbeit anstecken. Die Symptome ähneln einer Grippe. Erkrankte bekommen Fieber, der Kopf dröhnt, der Bauch schmerzt. Die Krankheit trat 2017 besonders häufig auf, vor allem in Baden-Württemberg. Der Grund: Die Rötelmäuse fanden viel zu fressen, ihre Population stieg an. Das führte auch zu einem Anstieg der Fallzahlen. Die in Deutschland beobachtete Krankheitsform heilt meist folgenlos ab.

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2. Der Wandlungsfähige - das Norovirus

Durchfall und Erbrechen sind die typischen Symptome der Magen-Darm-Infektion. In den ersten vier Wochen 2017 erkrankten doppelt so viele Menschen wie im Vorjahr - rund 13.700. Schuld war eine neue Virusvariante. Sie kann sich vor dem Immunsystem besser verbergen, ist deshalb aber nicht gefährlicher. Noroviren können vor allem für Kleinkinder und ältere Menschen gefährlich werden, da sie rasch dehydrieren. Gute Hygiene und Händewaschen können vor einer Ansteckung schützen.

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3. Der alte Bekannte - die Krätze

Bei der Krätze handelt es sich um eine ansteckende Hautkrankheit - ausgelöst durch Krätzmilben. Die Milben begleiten die Menschen schon seit Jahrtausenden. Seit 2012 häufen sich jedoch die Fälle. Typische Symptome sind Bläschen und Krusten, die jucken. Sie treten an dünnen Hautstellen auf. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Symptome zeigen. Häufig bleibt der Befall unentdeckt und wird erst nach Wochen oder gar Monaten diagnostiziert. Das muss nicht sein. Die Krätze ist gut zu behandeln. Eine Anti-Milben-Creme tötet die Tierchen ab, die Symptome klingen in der Regel rasch ab.

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ikr

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