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Neues Bewertungsportal im Internet: Versicherte geben ihren Ärzten Noten

Die Krankenkassen AOK und Barmer GEK wollen für mehr Transparenz im Gesundheitssystem sorgen. Ab sofort können Versicherte ihre Ärzte im Internet bewerten. Anfang nächsten Jahres sollen auch alle anderen Patienten das Arzt-Navi nutzen können.

Rund 30 Millionen Versicherte der AOK und Barmer GEK können seit Dienstag im Internet ihre Ärzte beurteilen. Die beiden gesetzlichen Kassen starteten die bisher größte Patientenbefragung zur Zufriedenheit mit niedergelassenen Ärzten. Die Bewertungen fließen in ein nicht-kommerzielles Online-Portal ein, das Patienten künftig deutschlandweit bei der Suche nach einem geeigneten Arzt helfen soll.

Die Versicherten können in der Befragung unter anderem angeben, ob der Arzt sie in Entscheidungen einbezieht und notwendige Therapien verständlich erklärt, ob ihre Intimsphäre gewahrt wird und ob sie den Arzt an Freunde weiterempfehlen würden. Zudem gibt das neue Portal Anhaltspunkte dafür, ob sich der Arzt genug Zeit nimmt und auch regelmäßig nach der Verträglichkeit der verordneten Medikamente fragt.

In der neuen Online-Arztsuche, der eine Pilotphase in Berlin, Hamburg und Thüringen vorausging, sind alle niedergelassenen Mediziner verzeichnet. Die Ergebnisse zu einem Arzt werden erst veröffentlicht, wenn mindestens zehn Beurteilungen vorliegen. In die Befragung eingeschlossen sind nur Ärzte, die in regelmäßigem Kontakt zu ihren Patienten stehen. Pharmakologen und Pathologen können nicht beurteilt werden. Auch Zahnärzte und Psychotherapeuten sind noch nicht in die Befragung eingeschlossen, dies soll in einem nächsten Schritt geschehen. Ab Anfang 2012 können sich auch alle anderen Krankenkassen und deren Versicherte an dem Projekt beteiligen.

Patientenzufriedenheit im Durchschnitt hoch

Das Portal sei für Patienten entwickelt worden, richte sich aber nicht gegen Ärzte, betonte der stellvertretende Vorstandschef des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann. Vielmehr erhielten die Ärzte über das Portal "ein systematisches Feedback ihrer Patienten". Auf freie Textfelder sei verzichtet worden, um unsachgemäße Äußerungen auszuschließen. Die ersten Ergebnisse aus den Pilotregionen hätten gezeigt, dass die Zufriedenheit der Patienten im Durchschnitt erfreulich hoch sei, erklärte Graalmann. Dennoch würden Unterschiede bei der Bewertung der Ärzte "deutlich erkennbar".

Nach Angaben des Vize-Vorstandschef der Barmer GEK, Rolf-Ulrich Schlenker, ist das System vor Manipulation geschützt, weil sich Versicherte mit den Angaben auf ihrer Krankenkassenkarte registrieren. Die Befragung selbst erfolge anonym. Ärzte könnten per Kommentar auf die Bewertungen reagieren, Schmähkritik sei nicht erlaubt, betonte Schlenker. Damit gelinge "der Balanceakt zwischen einem ausgeprägten Sicherheitsbedürfnis einerseits und einem hohen Maß an Benutzerfreundlichkeit andererseits".

Die neue Online-Arztsuche wurde von den beiden Krankenkassen und der Weissen Liste, einem Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen, entwickelt. Die Befragung und die Arztsuche sind unter folgenden Internetadressen erreichbar:

www.aok-arztnavi.de

http://arztnavi.barmer-gek.de

www.weisse-liste.de/arzt

mlr/AFP / AFP

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(