Sucht Fünf Irrtümer über Sucht


Die Wahrheit über häufig verbreitete Unwahrheiten zum Sucht.

Süchtige können lernen, Alkohol oder andere Drogen kontrolliert zu konsumieren.

Für Menschen, die von einer Substanz abhängig sind, ist Abstinenz das einzig erfolgversprechende Therapieziel.

Ein Süchtiger ist erst dann behandlungswillig, wenn er "in der Gosse liegt".

Auch auf dem Weg in die Abhängigkeit sind viele Menschen motiviert auszusteigen, nur wissen sie oft nicht, wie. Angehörige, Freunde und Hausärzte sollten sich nicht scheuen, das Problem frühzeitig anzusprechen. Je eher Sucht bekämpft wird, umso besser sind die Chancen.

Rückfälle sind bei einer Suchttherapie ganz normal - und nicht wirklich schlimm.

Ein Rückfall ist ein Notfall, gegen den man sofort vorgehen muss. Um ein Scheitern der Therapie zu verhindern, muss der Ausstiegswillige unbedingt binnen kurzer Zeit zur Abstinenz zurückfinden.

Alkoholabhängige können erfolgreich mit Kurztherapien behandelt werden.

Abhängigkeit ist eine chronische Krankheit. Wie andere chronisch Kranke brauchen Alkoholiker auch nach einem möglichen Klinikaufenthalt eine langfristige ambulante Therapie sowie eine lebenslange Nachsorge inklusive Krisenintervention.

Drogensüchtige sind immer von Natur aus schwache Persönlichkeiten.

Zwar scheinen genetische Faktoren die Entwicklung von Sucht zu begünstigen. Aber unter bestimmten Umständen kann jeder Mensch abhängig werden.


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