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Vogelgrippe: H5N1 ist wieder im Anflug

Gut ein halbes Jahr nach dem ersten Vogelgrippe-Alarm in Deutschland hat das Friedrich-Loeffler-Institut vor einer neuen Seuchenwelle gewarnt. Der Grund: Die ansteigende Zugvogelaktivität im Herbst.

Die Gefahr eines neuen Vogelgrippe-Ausbruchs im Herbst sei hoch, sagte der Präsident des für Tierseuchen zuständigen Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), Thomas Mettenleiter. Das auch für Menschen gefährliche H5N1-Virus befinde sich nach wie vor in der hiesigen Wildvogelpopulation, was nicht zuletzt der jüngste Ausbruch der Krankheit in einem Dresdener Zoo gezeigt habe. Mettenleiter rief die Länder dazu auf, die Stallpflicht für Federvieh wieder strenger zu beachten.

Stallpflicht bleibt nötig

Im Herbst seien zur Zeit des Vogelzugs die Bedingungen für eine Ausbreitung des Virus günstiger. Außerdem könne der Erreger bei kälteren Temperaturen besser überdauern. Besonders gefährdet seien Landstriche in der Nähe von Seen oder Flüssen sowie die Nord- und Ostseeküste. Mettenleiter appellierte an die Länder, die vielen Ausnahmegenehmigungen noch einmal zu überprüfen. Die Stallpflicht bleibe nötig. Ansonsten drohe eine neue Einschleppung in Nutztiergeflügelbestände. Dies könne katastrophale Auswirkungen haben.

Bundesweit gilt die allgemeine Stallpflicht für Federvieh zunächst bis Ende Februar, ausnahmslos aber nur in der Nähe von Fundorten infizierter Tiere, an Seen und Feuchtgebieten sowie in Regionen mit viel Geflügel. In den übrigen Gebieten haben die Bundesländer großflächige Ausnahmen beschlossen.

Das auch für Menschen gefährliche Virus H5N1 war Mitte Februar 2006 bundesweit erstmals auf der Ostsee-Insel Rügen aufgetaucht. Dort gilt wegen der Vogelgrippe-Gefahr seit dem vergangenen Mittwoch wieder eine verschärfte Stallpflicht für Geflügel. Das Bundesagrarministerium begrüßte die Regelung, sah allerdings bisher noch keine Notwendigkeit für neue Maßnahmen gegen die Vogelgrippe- Gefahr in anderen Regionen.

WHO: Pharmaindustrie soll Forschung ausweiten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Pharmaindustrie zu einer Ausweitung ihrer Forschung bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen Vogelgrippe aufgerufen. Beide bislang bekannten Varianten des gefährlichen H5N1-Virus sollten in die Suche nach wirksamen Mitteln gegen eine mögliche Pandemie einbezogen werden, empfahl die WHO.

Rund ein Dutzend Unternehmen führen derzeit klinische Tests von möglichen Impfstoffen durch, die aufgrund des 2004 in Vietnam isolierten Vogelgrippe-Erregers entwickelt wurden.

"Wir wollen sicherstellen, dass die für H5N1-Impfungen genutzten Erregertypen der Entwicklung des Virus Rechnung tragen", erklärte der Koordinator des WHO-Grippe-Programms, Keiji Fukuda. Es sei nicht absehbar, welches Virus die nächste Grippe-Pandemie beim Menschen auslöse, betonte er.

Zulassungsanträge laufen

Sollte es sich jedoch um einen H5N1-Erreger handeln, könne eine Forschung auf breiterer Grundlage eine schnelle Reaktion erleichtern. Mitte 2005 wurde allerdings eine zweite Variante identifiziert, an dem Erreger starben auch Vögel in Europa.

Die europäische Arzneimittelagentur EMEA überprüft zur Zeit die Zulassungen für Pandemie-Impfstoff für den Menschen. Nach Angaben der EMEA haben bereits die Konzerne Chiron und Glaxosmithkline Zulassungsanträge für Musterimpfstoffe eingereicht.

Das eigentliche Vakzin gegen eine mögliche Pandemie kann erst zugelassen und hergestellt werden, wenn sich das Pandemie-Virus gebildet hat und ausgebrochen ist. Dann ist lediglich eine Abänderung der Zulassung bei der EMEA für den Wirkstoff eingereicht und kann schneller bearbeitet werden.

lub mit Agenturen

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(