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WARNUNG: Großfische enthalten zuviel Quecksilber

Die britischen Gesundheitsbehörden haben insbesondere schwangere Frauen, Kinder und Jugendliche vor dem Verzehr von Hai, Schwert- und Speerfischen gewarnt.

Die britische Gesundheitsbehörden haben insbesondere schwangere Frauen, Kinder und Jugendliche davor gewarnt, Großfische wie Hai, Schwert- und Speerfische zu verzehren. Diese Fische enthalten nach Angaben der Foods Standard Agency (FSA) zu hohe Mengen an Quecksilber, berichtet BBC-online.

Gefahr für Kinder

Insgesamt wurden von den Lebensmittelbehörden über 330 verschiedene Fischsorten untersucht, dabei fiel den Behörden die hohe Dosis von Methyl-Quecksilber in den großen Raubfischen auf. Diese haben insbesondere für Ungeborene gefährliche Gesundheitsrisiken: sie greifen das Nervensystem der Kinder an. »Kinder sind auch deswegen mehr gefährdet, weil sie im Vergleich zu ihrer Körpergröße mehr Nahrung zu sich nehmen als Erwachsene«, so das Statement der FSA. Unter den untersuchten Meeresfrüchten und Fischen waren Forellen, Lachs, Thunfisch, Heilbutt, Brassen, Hummer, Austern und Langusten. Die Quecksilber-Gehalte bei den anderen Fischen waren nach Ansicht der FSA nicht besorgniserregend.

Die Ergebnisse der Untersuchungen werden im Juni beim Expertentreffen des Committee on Toxicity of Chemicals in Food (COT) erörtert. Nach offiziellen Angaben werden in Großbritannien jährlich mehr als 1.500 Tonnen Hai und Schwertfisch verzehrt.

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