"Melania" ist auf Platz drei der US-Kinocharts eingestiegen. Der Dokumentarfilm von Amazon MGM Studios übertraf damit Medienberichten zufolge die Erwartungen. Das bisherige Einspielergebnis des Films, der Ende vergangener Woche in die Kinos kam, soll bei 7 Millionen Dollar (etwa 5,9 Millionen Euro) liegen. "Melania" lief am Startwochenende in 1.778 US-Kinos.
Es ist laut "The Hollywood Reporter" das beste Ergebnis einer Doku seit einem Jahrzehnt, ausgenommen Konzertfilme und Disney-Naturfilme. "Melania" beleuchtet 20 Tage im Januar 2025, bevor Donald Trump (79) zum zweiten Mal als US-Präsident vereidigt wurde, aus der Sicht von First Lady Melania Trump (55). Für die Doku soll der Amazon-Konzern laut US-Branchenmedien angeblich 40 Millionen US-Dollar gezahlt haben.
Schlechte Prognosen erfüllten sich nicht
Regie bei "Melania" hat der kontroverse Filmemacher Brett Ratner (56) geführt. Er war nach Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens seit dem Jahr 2017 in Hollywood de facto gecancelt, erlebt jetzt jedoch ein Comeback.
Nach negativen Kritiken im Vorfeld waren zahlreiche Beobachter in den US-Medien zuvor davon ausgegangen, dass "Melania" ein großer Flop werden würde, und prognostizierten Einnahmen zwischen ein und drei Millionen Dollar.
Diese Filme liegen in den USA vor "Melania"
An der Spitze der US-Kinocharts thront nach dem vergangenen Wochenende unterdessen Sam Raimis (66) gefeierter Horror-Thriller "Send Help", mit 20 Millionen Dollar Einspielergebnis. In dem Film spielen Rachel McAdams (47) und Dylan O'Brien (34) zwei Kollegen, die auf einer einsamen Insel gestrandet sind. Der Indie-Film "Iron Lung" von Mark Fischbach alias Markiplier (36), bekannt aus der Gaming-Szene, kommt mit fast 17,9 Millionen Dollar auf den zweiten Platz. Der Streifen basiert auf dem gleichnamigen U-Boot-Simulations-Horrorspiel.