Ali Güngörmüş (46) klärt beim Kochcoach-Special von "Grill den Henssler" (Sonntag, 22. März, 20:15 Uhr, VOX) eine Frage ein für alle Mal. Ob er sich vorstellen könnte, als Koch für die deutsche Fußballnationalmannschaft zu arbeiten? "Das will ich nicht. Die zahlen nicht gut!", gibt der Spitzenkoch in der Sendung trocken zu Protokoll.
Dabei wäre die Affinität zum Fußball durchaus vorhanden. Güngörmüş, der bekennender Fußball-Fan ist, verrät, dass er dem Thema einmal tatsächlich nahegekommen war: "Ich war mal mit Sankt Pauli im Gespräch." Aus dem Engagement beim legendären Hamburger Kiezclub wurde jedoch nichts und nach seinem Weggang aus der Hansestadt verlief diese Möglichkeit im Sand. Heute lebt und arbeitet Güngörmüş in München, wo er sein eigenes Restaurant "Pageou" führt.
Drei Spitzenköche fordern Henssler heraus
In der aktuellen Ausgabe des Kochcoach-Specials tritt Güngörmüş gleich zum siebten Mal gegen TV-Koch Steffen Henssler (53) an. Die Bilanz vor dem Abend ist ausgeglichen: "Es steht 3:3", verkündet Moderatorin Laura Wontorra (37). An seiner Seite kämpfen zwei weitere Küchengrößen um die Ehre: Daniel Gottschlich (43), Zwei-Sterne-Koch aus Köln und vom "Falstaff"-Magazin als "Koch des Jahres 2025" ausgezeichnet, gibt sein Debüt bei "Grill den Henssler". Max Stiegl (45), der gebürtige Slowene und einst jüngste Sternekoch der Welt, kehrt nach seinem Auftritt bei "Europa grillt den Henssler" zurück.
Henssler begegnet diesem hochkarätigen Gegnerfeld mit Respekt - und einer gewissen Vorsicht: "Das sind alles Ausnahme-Köche und Granaten", sagt er und verweist zugleich auf die besondere Herausforderung des Formats: "Das Schlimmste für einen Koch ist, in einer anderen Küche zu stehen." Die Jury um Joachim Llambi (61), Alexander Herrmann (54) und Jana Ina Zarrella (49) durfte in diesem Special die Gerichte selbst bestimmen.