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Gala bei Medienpreis-Verleihung: Ex-Kohl-Berater Fritzenkötter stürzt drei Meter tief und verletzt sich schwer

Der Ex-Kanzlerberater Andreas Fritzenkötter ist bei der Verleihung des "Deutschen Medienpreises" über eine Brüstung gestürzt und drei Meter tief gefallen. Joachim Gauck gehörte zu den Ersthelfern.

Ein schwerer Unfall hat die Gala des "Deutschen Medienpreises" in Baden-Baden überschattet. Hunderte Promis aus Medien, Showbusiness, Sport und Politik feierten im Kongresshaus die Verleihung des Preise an Ex-US-Präsident Barack Obama.

Andreas Fritzenkötter, früherer Berater von Ex-Kanzler Helmut Kohl, wurde bei dem Unfall schwer verletzt (Archivbild)

Andreas Fritzenkötter, früherer Berater von Ex-Kanzler Helmut Kohl, wurde bei dem Unfall schwer verletzt (Archivbild)


Gegen Mitternacht ereignete sich dann das Drama, bestätigte eine Sprecherin des Medienpreises dem stern eine entsprechende Meldung der "Bild"-Zeitung: Andreas Fritzenkötter, früherer Berater von Ex-Kanzler Helmut Kohl war zum Rauchen vor dem Kongresshaus, unterhielt sich mit Ex-Bundespräsident Joachim Gauck und RTL-Moderatorin Katja Burkhard. Dabei lehnte sich Fritzenkötter an eine Brüstung. Plötzlich fiel der 59-Jährige rückwärts über die steinerne Balustrade, und schlug drei Meter tiefer auf dem Boden auf, mit Nacken, Kopf und Rücken.

Nach dem Unfall kam Fritzenkötter in die Klinik

Sofort eilten dem Politikberater andere Gäste zur Hilfe, unter ihnen waren auch Ärzte, wie die Sprecherin mitteilte. Auch Joachim Gauck soll zu den Ersthelfern gehört haben. Sie beruhigten das Unfallopfer und riefen den Notarzt. Vom Krankenhaus Baden-Baden wurde Fritzenkötter nach "Bild"-Informationen gegen zwei Uhr nachts per Hubschrauber zum Klinikum in Ludwigshafen geflogen, Diagnose: mehrere gebrochene Halswirbel. Der 59-Jährige muss demnach operiert werden, über seinen Zustand ist zurzeit nichts bekannt.

Warum Fritzenkötter stürzte, ist ebenfalls unklar. Ein Zeuge berichtetet der "Bild"-Zeitung, dass er in Ohnmacht gefallen sei.