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Auf der Hollywoodschaukel mit... Peter Ruhenstroth-Bauer: Känguru mit Handyverbot

Er hüpft durch den Sommer seines Lebens. "Gesicht zeigen!"-Unterstützer Peter Ruhenstroth-Bauer über Vorurteile, Spenden, Schulabschlüsse und seine Frau.

Peter Ruhenstroth-Bauer, Rechtsanwalt, Kommunikationsexperte und Staatssekretär a.D., hüpft als Känguru durch Berlin und sammelt Spenden für die Aktion "Gesicht zeigen".

Peter Ruhenstroth-Bauer, Rechtsanwalt, Kommunikationsexperte und Staatssekretär a.D., hüpft als Känguru durch Berlin und sammelt Spenden für die Aktion "Gesicht zeigen".

Warum verkleiden Sie sich ausgerechnet als Känguru?
Nach Australien wäre ich sowieso geflogen, denn dort lebt Holly, meine neu geborene Enkeltochter. Und weil ich am City2Surf-Lauf teilnehmen wollte, habe ich die Australienreise mit meiner Spenden-Aktion verknüpft. Und bei Australien denken viele gleich an das das Känguru. So wurde es das Werbemaskottchen der Spendenaktion.

Wofür sammeln Sie?


Ich möchte helfen, das Spiel "Vor?urteile" kostenlos an 100 Schulen zu verteilen. Schüler lernen mit Hilfe dieses Spiels, Vorurteile und Klischees im Alltag zu erkennen und darauf zu reagieren. Es wird vom Verein "Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V." Schulen zur Verfügung gestellt. Ich laufe dafür, dass mindestens 100 weitere Spiele verschenkt werden können.

Wie kann man Ihre Aktion unterstützen?


Über die Spenden-Website von betterplace.org. Stichwort: Peter runs down under.

Sie stehen ja kurz vor Ihrem definierten Spendenziel. Kann es auch mehr werden?
Mehr Spenden bedeutet mehr Schulen, die kostenlos das Spiel erhalten. Die Spendenplattform betterplace.org ist übigens eine wirklich gute Idee: Hier kann man online, sicher, ohne Verwaltungskosten und mit Spendenquittung gute Projekte unterstützen.. Neulich traf ich einen der Betterplace – Mitgründer im Zug. Ich berichtet ihm von der #link;www.gesichtzeigen.de;Gesicht-zeigen-Aktion#, und am nächsten Tag hatte ich einen weiteren Spender mit dem Hinweis: Viel Erfolg - ich habe das Känguru im Zug kennengelernt!

Neben Ihrem Einsatz gegen Rassismus und Vorurteile kämpfen Sie auch gegen Kinderarmut. Sie sind Mitglied im Familienbeirat des Landes NRW.


Ich verlange keine Zauberkunststücke von der Politik. Mir würde es schon reichen, wenn das, was angekündigt wird, auch realisiert wird. Nehmen Sie nur mal die Bildungssituation: Als dritt- oder viertstärkste Industrienation der Welt erlauben wir es uns, jedes Jahr - je nach Rechenmethode - zwischen 50.000 und 70.000 junge Menschen ohne jeden Schulabschluss in die Gesellschaft zu entlassen. Das kann überhaupt nicht wahr sein. Und dagegen muss man konkret etwas tun, und die wohlfeilen Sonntagsreden der Politiker auch beim Wort nehmen.

Wie kriegen Sie all diese Aktivitäten auf die Reihe? Sie sind verheiratet und haben vier Söhne.


Wenn Sie meine Frau fragen, die würde ihnen sofort sagen: "Geht gar nicht!". Manchmal gibt es auch schon Handyverbot.

Das Gespräch führte Silke Müller

Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(