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Autorin und Feministin Eine starke Stimme der Frauenrechtsbewegung der 1970er Jahre verstummt: bell hooks im Alter von 69 Jahren gestorben

Frauenproteste 1970 New York bell hooks
Proteste des Women's Liberation Movement im Sommer 1970 auf der 5th Avenue in New York. Ein Vorbild und eine Stimme der jungen und protestierenden Frauenbewegung wurde die Autorin bell hooks zu Beginn der 1980er Jahre. Sie ist nun verstorben.
© Picture Alliance
Mit bell hooks ist eine der bedeutendsten Stimmen der Frauenrechtsbewegung der 1970er Jahre verstorben. Kamala Harris nannte sie eine "erfolgreiche Autorin, Aktivistin und Wegbereiterin".

Die US-Literaturwissenschaftlerin und Feministin bell hooks ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Das teilten das Berea College im US-Bundesstaat Kentucky und mehrere Medien unter Berufung auf ihre Familie am Mittwoch mit. Hooks sei in ihrem Haus in Berea nach längerer Krankheit gestorben. Die Universität, an der hooks gelehrt hatte, würdigte die Professorin als großartige Autorin, Intellektuelle und "eine der bedeutendsten feministischen Wissenschaftlerinnen des Landes". US-Vizepräsidentin Kamala Harris bezeichnete hooks als "erfolgreiche Autorin, Aktivistin und Wegbereiterin".

bell hooks: Eine der bedeutendsten Stimmen der Frauenrechtsbewegung

"Der tiefgreifende und positive Einfluss von bell hooks wird uns noch über Generationen hinweg begleiten", schrieb Harris auf Twitter. hooks veröffentlichte mehr als 30 Bücher, die sich vor allem mit Genderfragen, Rassismus und Feminismus beschäftigten. Sie zählte seit den 1970er-Jahren zu den bedeutendsten Stimmen für Frauen- und Bürgerrechte. Und kritisierte, der Anspruch des Feminismus, für alle Frauen zu sprechen, habe "die einzigartigen Erfahrungen von Frauen aus der Arbeiterklasse und von schwarzen Frauen an den Rand gedrängt".

hooks war unter dem Namen Gloria Jean Watkins am 25. September 1952 in Hopkinsville in Kentucky geboren worden. Sie übernahm ihren Künstlernamen − in Kleinschreibung − von ihrer Urgroßmutter mütterlicherseits, Bell Blair Hooks. hooks wurde im Laufe ihrer Karriere mehrfach ausgezeichnet und lehrte an mehreren Universitäten, zuletzt am Berea College. Als ihre bekanntesten Bücher gelten "Ain't I a woman? Black women and feminism" aus dem Jahr 1981 und "Alles über Liebe − Neue Sichtweisen" (2018).

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ldh DPA

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