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Neuer Vargas-Roman: "Der Traum der Kelten" doch nicht von Rowohlt verlegt

Der neue Roman des Literaturnobelpreisträgers Mario Vargas wird doch nicht vom Rowohlt Verlag veröffentlicht. Der Verlag brach die Verhandlungen ab, so die Geschäftsleitung. "Der Traum der Kelten" soll im Herbst 2011 erscheinen.

Der Rowohlt Verlag wird Mario Vargas Llosas neuen Roman "El Sueño del Celta" ("Der Traum des Kelten") nun doch nicht veröffentlichen. Im November 2010 war bekannt geworden, dass der peruanische Literaturnobelpreisträger Suhrkamp verlassen und seinen nächsten Roman im Herbst 2011 bei Rowohlt herausbringen werde, seinem ersten deutschen Verlag. Die Entscheidung über den Verlagswechsel war im August 2010 nach einem Treffen mit Rowohlt-Verleger Alexander Fest gefallen. Im Oktober 2010 war dem Autor der Literaturnobelpreis zuerkannt worden.

In späteren Briefen an seinen Suhrkamp-Lektor Jürgen Dormagen und an Suhrkamp-Verlegerin Ulla Berkéwicz hatte der Autor seine tiefe Verbundenheit zu Suhrkamp bekräftigt. Vargas Llosa wurde seit 34 Jahren fast ausnahmslos von Suhrkamp verlegt. Davor erschienen aber auch Werke bei Rowohlt. Er habe sich nicht in die Entscheidung seiner Agentin beim Verlagswechsel einmischen wollen. Rowohlt verwies am Donnerstag auf diesen Briefwechsel. Eine weitere Stellungnahme lehnte eine Sprecherin am Abend auf dpa-Nachfrage ab.

"Nach dem Nobelpreis scheint Mario Vargas Llosa die Dinge anders bewertet zu haben", teilte der Rowohlt Verlag mit. Dies sei in dem persönlichen Brief des Schriftstellers zum Ausdruck gekommen. "Rowohlt konnte sich zuletzt nicht mehr entschließen, die Zusammenarbeit noch zu beginnen", heißt es in der Verlagsmitteilung.

In seinem Brief an seinen Suhrkamp-Lektor Jürgen Dormagen schrieb Varga Llosa im November: "Mir tat die Entscheidung sehr leid, dass dieses Buch nicht bei meinem vertrauten deutschen Verlag erscheinen sollte." In einem weiteren Brief an Suhrkamp-Verlegerin Ulla Berkéwicz versicherte der 74-Jährige: "Du bist meine Verlegerin jetzt wie zuvor, und ich hoffe, dass Du es auch in der Zukunft sein wirst. Es tut mir sehr leid, dass nicht Du meinen letzten Roman veröffentlichst. Ich hoffe, dass Suhrkamp mich weiter verlegt und dass dies eine vorübergehende Episode bleibt."

Er habe sich nicht in die Entscheidung seiner Agentin Carmen Balcells einmischen wollen und werde dies auch in Zukunft nicht tun, schrieb der Schriftsteller damals weiter an seinen Lektor. "Gleichwohl ist die Wahrheit, dass ich eine große Zuneigung und Dankbarkeit gegenüber dem Verlag hege, der sich dergestalt um die Verbreitung meiner Bücher gekümmert hat und von dem ich soviel Herzlichkeit und Freundschaft erfahren habe", hieß es in dem Brief.

Das neue Buch kam auf dem spanischsprachigen Markt mit einer Startauflage von einer halben Million Exemplaren in den Handel. Das Werk erzählt vom Leben des irischen Diplomaten Roger Casement (1864- 1916). Dieser prangerte Anfang des 20. Jahrhunderts die Gräueltaten im Kongo während der Kolonial-Herrschaft des belgischen Königs Leopold II. sowie später die Ausbeutung der Indios bei der Kautschuk- Gewinnung im Amazonasgebiet an.

Der Roman respektiert die wichtigsten Lebensstationen Casements, aber er enthält auch viele erfundene Geschehnisse. Auf die Geschichte des Diplomaten war Vargas Llosa nach eigenen Angaben zufällig bei der Lektüre einer Biografie des Schriftstellers Joseph Conrad gestoßen.

mm/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(