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T.C. Boyle im stern-Interview: "Der Kollaps wird kommen. Der Mensch wird aussterben"

Ein Weltuntergangsszenario mit Überbevölkerung und Ressourcenmangel hat T.C. Boyle im Kopf, wenn er an die Zukunft denkt. Wie düster seine Zukunftsvisionen sind, verriet der amerikanische Erfolgsautor im Interview mit dem stern - und auch, warum in seiner Garage fünf Autos stehen.

Erfolgsschriftsteller T.C. Boyle sieht die Welt nicht nur in seinen Romanen dem Untergang geweiht. "Der Kollaps wird kommen. Überbevölkerung, Ressourcenmangel und Seuchen, die niemand in den Griff bekommt. Der Mensch wird aussterben", lautet Boyles düstere Prognose, die der Amerikaner in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des stern abgibt. Boyle will sich nicht als Miesmacher missverstanden wissen, denn: "Ich liebe das Leben." Aber er sei froh, so sagte der Vater dreier Kinder dem stern, "dass ich nicht mehr so viel Zukunft vor mir habe".

Der 60-Jährige, einer der erfolgreichsten Schrifsteller der USA (aktueller Roman: "Die Frauen"), setzt sich immer wieder mit Umweltthemen auseinander. So soll auch sein neuer Roman ein "Ökodrama" werden. Er selbst hat dennoch fünf Autos in der Garage stehen. Boyle im Gespräch mit dem stern: "Wir sind fünf Leute, das bedeutet fünf Autos, so ist das leider in Amerika. Ich lebe in Kalifornien und bin ein Sklave des Autos. Ich bin kein schreibender Öko-Jesus, der übers Wasser geht."

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Themen in diesem Artikel
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo