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Tod einer Legende: Carrie Fisher - die ewige Prinzessin

Sie schrieb acht Bücher und spielte in vielen Filmen mit - aber eigentlich war sie immer nur Prinzessin Leia aus "Star Wars". Rückblick auf das Leben von Carrie Fisher, die im Alter von 60 Jahren gestorben ist.

Carrie Fisher ist tot

Starb im Alter von 60 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts: Carrie Fisher, bekannt geworden als Prinzessin Leia aus "Star Wars"

Carrie Fisher ist tot. Die Schauspielerin ist am Dienstag, um neun Uhr Ortszeit, in Los Angeles an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Die 60-jährige hatte am Freitag auf dem Flug von London nach Los Angeles kurz vor der Landung einen Herzstillstand erlitten.

Carrie Fishers Zustand stabilisierte sich kurz

"Mit tiefer Trauer bestätigt Billie Lourd, dass ihre geliebte Mutter Carrie Fisher um 8.55 Uhr heute Früh entschlafen ist", teilte der Sprecher der Familie, Simon Halls, mit. "Sie wurde von der Welt geliebt und wird zutiefst vermisst werden." Nach der Herzattacke im Flugzeug war Fisher in ein Krankenhaus in Los Angeles gebracht worden, wo sie auf der Intensivstation behandelt wurde. Am Sonntag hatte ihre Mutter Debbie Reynolds noch mitgeteilt, ihr Zustand habe sich wieder stabilisiert.


Fisher war erst 19 Jahre alt, als sie in die Rolle der rebellischen Prinzessin Leia schlüpfte - an der Seite von Harrison Ford in der Rolle des Han Solo und Mark Hamill als Luke Skywalker. Die zwischen 1977 und 1983 veröffentlichten Filme der "Star Wars"-Trilogie von Filmregisseur George Lucas machten sie zum Star.


Fisher hatte Affäre mit Ford

Erst kürzlich enthüllte Fisher in ihrer Autobiografie "The Princess Diarist" eine dreimonatige Affäre mit ihrem Filmpartner Harrison Ford während der Dreharbeiten zum ersten Teil der Trilogie. 2015 schlüpfte sie in "Star Wars: Das Erwachen der Macht" ein letztes Mal in ihre berühmte Rolle als - inzwischen stark gealterte - Prinzessin Leia.

Gerade erst hatte Fisher in London die Dreharbeiten für die dritte Staffel der britischen Sitcom-Fernsehserie "Catastrophe" beendet.

nik/AFP