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DEUTSCHER FERNSEHPREIS: Harald Schmidt erneut nominiert

»Die Polizistin« gegen »Vera Brühne«: So könnte das große Duell bei der diesjährigen Verleihung des deutschen Fernsehpreises lauten. Die beiden Produktionen erhielten jeweils vier Nominierungen.

Die Fernsehfilme »Die Polizistin« (ARD) und »Vera Brühne« (Sat.1) haben beste Chancen auf den deutschen Fernsehpreis. Beide Produktionen sind in vier Kategorien nominiert worden, wie die Jury am Montagabend in Berlin bekannt gab. Als bester Einzelsender kam das ZDF auf 17 Nominierungen, gefolgt von der ARD (15), Sat.1 (12), RTL (7) und ProSieben (3).

Nur zwei Nominierungen für »Der Tunnel«

Mit drei Nominierungen musste sich Max Färberböcks hoch gelobter ZDF-Film »Jenseits« zufrieden geben; der Sat.1-Mehrteiler »Der Tunnel«, der von allen auf die größte Publikumsresonanz stieß, kam lediglich auf zwei. Matthias Habich (»Jahrestage«, ARD), Ulrich Noethen (»Vera Brühne«) und Jürgen Tarrach (»Wambo«, Sat.1) konkurrieren für die beste männliche Hauptrolle um den Deutschen Fernsehpreis, Corinna Harfouch (»Vera Brühne«), Cornelia Schmaus und Katja Studt (beide für »Mörderinnen«, ZDF) sowie Gabriela Maria Schmeide (»Die Polizistin«) treten in der Kategorie »beste Schauspielerin« gegeneinander an.

»Bully« auch mit Serie erfolgreich

Auch Harald Schmidt, bereits vor zwei Jahren mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet, darf sich wieder Hoffnungen auf die Trophäe machen: Neben Johannes B. Kerner (für seine ZDF-Talkshow) und der RTL-II-Reihe »Popstars« wurde er in der Kategorie »beste Unterhaltungssendung« nominiert. Um die Vorrangstellung in der »besten Comedy« kämpfen Michael Herbig mit seiner ProSieben-»bullyparade«, Hape Kerkeling mit seiner Sat.1-Show »Darüber lacht die Welt« und Senkrechtstarter Kaya Yanar mit der Sat.1-Sendung »Was guckst Du?!«.

Friedman gegen Christiansen

Wer die »beste Informationssendung« moderiert, entscheidet sich zwischen Sat.1-»18:30«-Moderatorin Astrid Frohloff, Michel Friedman und Sabine Christiansen (beide ARD). Den Preis für die »beste Regie« machen Max Färberböck (»Jenseits«), Sherry Hormann (»Bella Block«) und Andreas Dresen (»Die Polizistin«) unter sich aus. Die »besten Serien« könnten »Die Cleveren« (RTL), »Der Ermittler« (ZDF) oder »Der Fahnder« (ARD) werden.

Insgesamt 20 Kategorien

Der Deutsche Fernsehpreis, der vor drei Jahren aus der Verschmelzung des ARD/ZDF-Telepreises und des Goldenen RTL-Löwen hervorging, wird in insgesamt 20 Kategorien verliehen. Zur elfköpfigen Jury unter dem Vorsitz des Medienexperten Lutz Hachmeister gehören unter anderem »Spiegel«-Chefredakteur Stefan Aust, »Tagesspiegel«-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, Moderatorin Sandra Maischberger sowie die Schauspielerinnen Ulrike Kriener und Natalia Wörner. Die Gala findet am 6. Oktober im Kölner Colonneum statt, Sat.1 überträgt einen Tag später um 20.15 Uhr.