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Großaufnahme : 15 Dinge, die Sie über Elisabeth Moss wissen müssen

Als Sekretärin Peggy Olson, die zur gefragten Werberin aufsteigt, wurde sie in der Serie "Mad Men" weltberühmt. Als talentierte Charakterdarstellerin hatte sie vorher schon in zahlreichen Produktionen überzeugt. Aktuell ist sie im schwedischen Cannes-Gewinner "The Square" zu sehen.  

Elisabeth Moss

Für ihre Rolle in der Serie "The Handmaid's Tale" erhielt Elisabeth Moss im September einen Emmy Award als Beste Hauptdarstellerin. Auch die Serie selbst wurde ausgezeichnet.

•Ihr neuer Film ist der schwedische Gewinner der Golden Palme von Cannes, „The Square“. In Ruben Östlunds großartiger Gesellschaftssatire läuft das Leben eines selbstgefälligen Museums-Kurators völlig aus dem Ruder. Elisabeth spielt dessen Affäre, die amerikanische Kunstjournalistin Anne.

•Elisabeth Moss wurde am 24. Juli 1982 in geboren. Ihre Eltern Linda und Ron sind Musiker.

•Sie ist wie ihre Eltern Scientologin.

•Ursprünglich wollte sie Tänzerin werden und studierte in an der School of American Ballet, anschließend in Washington bei Suzanne Farrell am Kennedy Center. In dieser Zeit spielte sie bereits auch schon erste Rollen, so dass sie, zur besseren Koordination von Ausbildung und Schule, zu Hause unterrichtet wurde. Mit 16 machte sie 1999 ihren Abschluss.

•Ihre erste Rolle spielte sie 1990 in der NBC-Miniserie „Heißes Erbe Las Vegas“. Hier ein Ausschnitt, die kleine Elisabeth taucht nach vier Minuten auf. Ihre Fernsehmutter dürfte den meisten auch nicht unbekannt sein:


•Fünf Jahre später verkörperte sie in der Serie „The West Wing“ die Tochter des von Martin Sheen gespielten US-Präsidenten Jed Bartlett.

•Ihren großen Durchbruch feierte sie 2007 in der TV-Serie als Sekretärin Peggy Olson, die in einer Werbeagentur Karriere macht. Sie wurde als Beste Hauptdarstellerin sechsmal für den Emmy und einmal für den Golden Globe nominiert.

•Werbung machte sie dann tatsächlich auch, für das Kopfschmerzmittel Excedrin:


•Von 2009 bis 2011 war sie mit dem Schauspieler und Drehbuchautoren Fred Armisen verheiratet.

•2014 gewann sie für ihre Leistung in Jane Campions Krimiserie „Top of the Lake“ einen Golden Globe als Beste Darstellerin, in diesem Jahr in der gleichen Kategorie einen Emmy für „The Handmaid’s Tale“.

•Für die Comedy-Webiste „Funny or Die“ hörte sie sich 2014 als Psychiaterin die etwas ungewöhnlichen Sorgen des schwulen Pärchens Ted Danson und Mark Duplass an:


•Ihre Tanzausbildung war am Ende dann doch nicht umsonst, wie sie in der Talkshow von Ellen de Generes unter Beweis stellte:


•Das sagt sie:

„Ich nehme die Schauspielerei nicht so wahnsinnig ernst. Ich liebe meine Arbeit, aber ich glaube nicht, dass ich damit die Welt rette. Und ich glaube auch nicht, dass ich irgendwas Mutiges tue, wenn ich für meine Rollen besondere Emotionen abrufe.“

•Das sagen andere:

„Wenn sie irgendetwas mag, sei es Essen, Kleidung oder Schuhe, kauft sie das gleich haufenweise. Ich kann mich noch erinnern, dass ihr Apartment in Neuseeland vollgestopft war mit Kartons. Was das angeht, ist sie ein richtiges Mädchen. Auf der anderen Seite aber fürchtet sie sich nicht, nein zu sagen. Das ist meiner Ansicht nach sehr wichtig für Frauen in dieser Branche: Keine Angst zu haben, jemanden gegen sich aufzubringen.“ (Jane Campion, Autorin und Regisseurin von „Top of the Lake“)

Elisabeth Moss für Einsteiger:

„The West Wing“ (1999 – 2006)

„Durchgeknallt“ (1999)

„Mad Men“ (2007 – 2015)

„Top of the Lake“ (2013/2017)

„High-Rise“ (2015)

„The Handmaid’s Tale“ (2017)


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