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Filmkanon: Was Schüler sehen sollen

19 Experten sind in die Fußstapfen von Marcel Reich-Ranicki getreten und haben einen Filmkanon aufgestellt. Dieser soll als Grundlage für den Schulunterricht dienen.

Schon lange beklagen sich Lehrer darüber, dass Schüler zu viele Filme sehen und zu wenige Bücher lesen. Um Kindern die Freude an dem Medium so richtig zu verderben, hat eine 19-köpfige Expertenkommission einen Filmkanon für den Schulunterricht vorgelegt. Anhand von insgesamt 35 Filmen will man den Schülern dieses Medium näher bringen. Im Herbst soll der Kanon nach einer öffentlichen Diskussion verabschiedet werden. Der prominent besetzten Jury gehörten unter anderem die Regisseure Volker Schlöndorff, Tom Tykwer und Andreas Dresen an.

Ein Filmkanon für die Schule: Ist das wirklich nötig?

Während gut abgehangene Regisseure wie Charly Chaplin, Francois Truffaut, Billy Wilder, Stanley Kubrick oder Alfred Hitchcock Eingang in die Schulklasse finden, müssen populäre Zeitgenossen wie Steven Spielberg, George Lucas, James Cameron oder Woody Allen leider draußen bleiben.

Es sind vor allem Filme aus den 50er bis 80er Jahren, die die Auswahl dominieren. Auch der deutsche Film ist mit acht Nennungen überproportional vertreten. Dagegen fehlen Produktionen jüngeren Datums fast vollständig. "Filme sollten sich mindestens ein Jahrzehnt bewähren", erklärte der Direktor des Berliner Filmmuseums, Helmut Prinzler, hierzu.

Der Filmkanon

FilmtitelRegisseurJahrLand
Panzerkreuzer PotemkinSergej M. Eisenstein1925UdSSR
MFritz Lang1931Deutschland
NosferatuF. W. Murnau1922Deutschland
GoldrauschCharles Chaplin1925USA
Der WolfsjungeFrancois Truffaut1969Frankreich
Taxi DriverMartin Scorcese1975USA
La StradaFederico Fellini1954Italien
Die BrückeBernhard Wicki1959Deutschland
VertigoAlfred Hitchcock1958USA
Dr. SeltsamStanley Kubrick1964USA
Emil und die DetektiveGerhard Lamprecht1930Deutschland
Der Zauberer von OzVictor Fleming1939USA
Das DschungelbuchWolfgang Reitherman1967USA
Wo ist das Haus meines FreundesA. Kiarostami1988Iran
StagecoachJohn Ford1939USA
Sein oder NichtseinErnst Lubitsch1942USA
Deutschland im Jahre NullR. Rossellini1948Italien/D
Außer AtemJean-Luc Godard1960Frankreich
Das ApartmentBilly Wilder1960USA
Laurel & Hardy(Filme sind noch auszuwählen)
Rashomon - Das LustwäldchenAkira Kurosawa1950Japan
Blow upMichelangelo Antonioni1966Großbritannien
Die Ehe der Maria BraunR.W. Fassbinder1978Deutschland
StalkerAndrej Tarkowski1979UdSSR
Sans SoleilChris Marker1982Frankreich
Ein kurzer Film über das TötenK. Kieslowski1987Polen
Citizen KaneOrson Welles1941USA
ShoahClaude Lanzman1985Frankreich
Nacht und NebelAlain Resnais1955Frankreich
Ich war neunzehnKonrad Wolf1969DDR
Alice in den StädtenWim Wenders1973Deutschland
EissturmAng Lee1997USA
Süßes JenseitsAtom Egoyan1997Kanada
Alles über meine MutterPedro Almodovar1999Spanien
Blade RunnerRidley Scott1981
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(