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Jung-Star Emma Watson: Eine zauberhafte Stilikone

Noch ein Mal "Harry Potter", dann ist Schluss mit der braven Zauberschülerin Hermine Granger. Die zauberhafte Karriere der Emma Watson - und ihre Pläne für die Zeit danach.

Ist es Zauberei?", "Emma verhext alle", "Von der Streberin zum heißen Feger", so lauten die Schlagzeilen - die britische Presse war hingerissen von Emma Watsons Auftritt bei der Premiere von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1" in London ...

Nach der letzten Klappe für die "Harry Potter"-Reihe habe sie für sich selbst ein Zeichen setzen wollen, sagte Watson im Gespräch mit stern.de. Und mit ihrem radikalen Kurzhaarschnitt avancierte Emma Watson sogleich zur neuen Stilikone. Für die Schauspielerin ist die Ära Potter schon vorbei. Die Fans müssen noch bis zum Sommer nächsten Jahres ausharren. Dann kommt das große Finale in die Kinos.

Während ihre Kollegen Daniel Radcliffe und Rupert Grint sich über die neue Freiheit freuen, um die Schauspielkarriere jenseits von "Harry Potter" voranzutreiben, will Emma Watson erstmal studieren. Seit 2009 belegt sie an der renommierten Brown-Universität in den USA Kurse für "freie Künste". Sie sei noch unentschieden, wie es genau weitergehen soll, so Watson. Deshalb versuche sie, beides zu machen - Schauspielerei und Studium.

Der "Harry Potter"-Ruhm hat die Modebranche auf Emma Watson aufmerksam gemacht. Sie wurde Burberry-Model und sitzt bei Modenschauen gern in der ersten Reihe - auch mal neben Liv Tyler und Gwyneth Paltrow. Zwei Jahre lang war Watson das Gesicht der britischen Edelmarke Burberry. Dann wurde sie von "Victoria's Secret"-Model Rosie Huntington-Whiteley abgelöst.

Laut dem amerikanischen "Forbes Magazine" zählt Watson zu den bestverdienenden Jungschauspielern der Welt. Im Jahr 2008 erhielt sie Gagen in Höhe von 5,5 Millionen Dollar. Ihr Gesamtvermögen wird auf 26 Millionen Euro geschätzt. Neben der Arbeit bei "Harry Potter" spielte sie in der TV-Produktion "Ballet Shoes" und synchronisierte den Film "Despereaux - Der kleine Mäuseheld".

"Früher habe ich immer heftig bestritten, dass es zwischen mir und Hermine Ähnlichkeiten gibt - etwa den Spaß an der Schule, das Interesse an Büchern. Heute nehme ich das als Kompliment. Sie ist eigentlich ziemlich cool, ein gutes Vorbild für alle jungen Mädchen", sagte Watson in einem Interview mit stern.de im Jahr 2007.

Emma Watsons Karriere verlief bisher komplett skandalfrei. Auch Männergeschichten gab es kaum. Immerhin: 2008 flirtete Watson mit dem zehn Jahre älteren Razorlight-Sänger Johnny Borrell.

Für das Öko-Label People Tree arbeitete Watson an der Frühjahrs- und Sommerkollektion 2010 mit. Sie wolle das Bewusstsein für fair gehandelte Mode schärfen, hieß es.

"Ich frage mich, ob ich überhaupt was anderes als Hermine spielen kann", hat Watson einmal gesagt. Gerade hat die 20-Jährige einen Independent-Film abgedreht. Als der letzte Drehtag zum achten Teil ("Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2") zu Ende war, sollen neben Champagner auch Tränen geflossen sein.

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kmi/sal