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"New York Times": "Du hast Angst? Du bist weiß? Dann ruf an!" – US-Zeitung startet Satire-Hotline für Rassisten

Witzige Aktion mit ernstem Hintergrund: Die US-Zeitung "New York Times" hat eine Satire-Hotline für Rassisten ins Leben gerufen. Ängstliche weiße Bürger sollen dort künftig anrufen, wenn ihnen ein Schwarzer auffällt.

Screenshot aus "New! A Hotline for Racists"

Screenshot aus dem "New York Times"-Video "New! A Hotline for Racists" 

Auch im Jahr 2018 ist Rassismus in den USA leider immer noch ein sehr großes Thema. Das zeigt sich etwa daran, dass weiße US-Bürger immer wieder die Polizei rufen, wenn sie schwarze Mitbürger bei harmlosen Alltagsaktivitäten beobachten.

So sorgte beispielsweise der Fall von zwei Schwarzen, die in einem Restaurant einfach nur auf jemanden warteten und nach dem Anruf eines "besorgten Bürgers" festgenommen wurden, für Schlagzeilen. Ein weiterer Fall: Erst vor wenigen Wochen verfolgte eine weiße Frau einen schwarzen Babysitter, der mit zwei weißen Kindern unterwegs war, und rief anschließend ebenfalls die Polizei. Der Mann hatte nichts weiter als seinen Job gemacht.

"1-844-WYT-FEAR": Satire-Hotline für Rassisten

Damit die US-Notfallnummer "911" nicht ständig von ängstlichen weißen Bürgern verstopft wird, hat die große US-Zeitung "New York Times" nun eine Satire-Hotline für Rassisten ins Leben gerufen. Die Zeitung macht mit ihrem lustigen Satire-Projekt, das im Internet von vielen gefeiert wird, auf ein sehr ernstes Problem aufmerksam. Die schwarze Schauspielerin Niecy Nash ("Brooklyn Nine-Nine", "Downsizing") spielt in dem Werbeclip für die Hotline die Gründerin des Projekts "1-844-WYT-FEAR". Im 90er-Jahre-Stil – schlechte Bildqualität, 4:3-Format und 90s-Sound – begrüßt sie den Zuschauer mit den Worten: "Ich möchte Ihnen einen radikal-neues Produkt vorstellen, das sie davor bewahrt, gefilmt und als rassistischer Depp bloßgestellt zu werden."

Die Rufnummer sei für alle verunsicherten Weißen, die nicht damit zurechtkommen, dass schwarze Menschen ganz normal ihr Leben leben. Niecy Nash erklärt, wer "1-844-WYT-FEAR" wählt, landet in einer von Schwarzen geführten Telefon-Beratungsstelle. Dort würden, so die Werbung, erfahrene schwarze US-Bürger 24 Stunden am Tag ängstlichen Weißen beratend zur Seite stehen.

Doch der Satire-Clip will natürlich nicht nur witzig sein. Neben der völlig überspitzten Darstellung erklärt die Schauspielerin in dem Werbevideo auch, dass schwarze US-Bürger im Vergleich zu weißen häufiger festgenommen und verurteilt würden und zudem länger im Gefängnis säßen. Gerade deshalb solle man künftig die Polizei entlasten und nicht immer direkt "911" wählen, sondern die "1-844-WYT-FEAR"-Hotline anrufen.

"Sie sehen Schwarze beim Barbecue? Rufen Sie uns an!"

Am Ende des Werbeclips wird das Rassismus-Thema dann komplett ad absurdum geführt. So solle man die Nummer zum Beispiel wählen, wenn man bemerkt, dass Schwarze grillen, auf einen Freund warten, Golf spielen, von der Arbeit kommen oder mit Socken in einem Pool schwimmen. Und die witzig klingenden Beispiele haben sämtlich einen ernsten Hintergrund. Alle diese Tätigkeiten von Schwarzen waren 2018 für Weiße in den USA Anlass, die Polizei zu rufen. Mit Quellenangaben präsentiert die "New York Times" 39 bekanntgewordene Fälle dieser Art aus dem laufenden Jahr.

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hh
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.