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Julia Jentsch: Wieder eine Paraderolle in "24 Wochen"

Julia Jentsch gilt seit ihrer "Sophie Scholl"-Glanzleistung als Expertin für anspruchsvolle Rollen - so auch im Abtreibungsfilm "24 Wochen".

Star-Allüren? Fehlanzeige! Bei öffentlichen Terminen präsentiert sich Schauspielerin Julia Jentsch (40) stets freundlich, offen, klug und bescheiden. Jeder Journalist bekommt sein Interview, jeder Fotograf sein Bild. Nötig hat sie das sicher nicht, denn seit dem Übererfolg des Films "Sophie Scholl - Die letzten Tage" (2005, 19 Auszeichnungen darunter der Silberne Bär und eine Oscar-Nominierung) gilt die gebürtige Berlinerin als Ausnahmeschauspielerin und Charakterdarstellerin.

Nach ersten Theaterpreisen gab es für Julia Jentsch in der rebellischen Anti-Globalisierungskomödie "Die fetten Jahre sind vorbei" (2004) mit Daniel Brühl (39) und Stipe Erceg (43) beim Bayerischen Filmpreis bereits den ersten wichtigen Nachwuchspreis. Es folgten Streifen wie das vielfach ausgezeichnete Biopic "Hannah Arendt" (2012) über die gleichnamige jüdische deutsch-amerikanische Publizistin. Jentsch war als ihre Sekretärin zu sehen.

Im Drama "Die Auserwählten" (2014) spielte Jentsch eine Lehrerin, die Ende der 1970er Jahre an der damaligen Vorzeigeeinrichtung Odenwaldschule den sexuellen Missbrauch von Schülern durch den Schulleiter (gespielt von Ulrich Tukur) entdeckt. Doch gegen dessen Netzwerk kommt sie nicht an... Nach intensiven Diskussionen mit der Schulleitung wurde der Film 2013 in der echten Odenwaldschule gedreht. Uraufgeführt wurde er beim Filmfest München 2014, erstmals ausgestrahlt Anfang Oktober 2014 im Ersten. Ende November 2014 verbot das Landgericht Hamburg nach der Klage zweier ehemaliger Schüler die ausgestrahlte Fassung.

Im selben Jahr erschien auch "Monsoon Baby" (2014) mit Jentsch in der Hauptrolle. Der Film erzählt vom Tabuthema Leihmutterschaft. Zwei Jahre später war sie in "24 Wochen" (Kinostart: 29. September 2016) zu sehen, den das ZDF nun erstmals am heutigen Montag um 20:15 Uhr im Fernsehen zeigt.

Darum geht's in "24 Wochen"

Kabarettistin Astrid (Jentsch) und Manager Markus (Bjarne Mädel) erwarten das zweite Kind. Als bei einer Routineuntersuchung bei dem Ungeborenen Trisomie 21 festgestellt wird, wirft es das Paar aus der Bahn. Die beiden entscheiden sich gemeinsam für das Baby und bereiten sich auf ein Leben mit einem Kind mit Down-Syndrom vor. Nach und nach verliert die Diagnose ihren Schrecken und die Vorfreude auf das Kind kehrt zurück.

Als im sechsten Schwangerschaftsmonat (24. Woche) eine weitere Untersuchung das ganze Ausmaß der Behinderung sichtbar macht, trifft es die Eltern umso härter. Mut und Optimismus weichen dem knallharten Gewissenskonflikt. Sie müssen entscheiden, ob sie ein schwerbehindertes Kind zur Welt bringen wollen. Oder ob die Schwangerschaft als sogenannte Spätabtreibung (ab der 22. Woche) beendet werden soll. Dafür würde Kaliumchlorid mit einer Spritze in das Herz des Fötus injiziert. Wenige Minuten später stünde es still und das tote Kind würde geboren werden.

Auf einmal sind Astrid und Markus nicht mehr einer Meinung. Die Suche nach der richtigen Antwort stellt alles infrage: die Beziehung, den Kinderwunsch, den Lebensplan. Astrid wird klar, dass nur sie die finale Entscheidung treffen kann...

So läuft es privat

Ihre Rollen stecken voller Drama, dagegen wirkt das reale Privatleben der Schauspielerin glücklicherweise wesentlich ruhiger und harmonischer: Julia Jentsch ist seit 2012 mit dem Schweizer Persönlichkeitstrainer Christian Hablützel verheiratet. Das Ehepaar hat eine gemeinsame Tochter und lebt in der Nähe von Zürich auf dem Land.

SpotOnNews
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(