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Berühmter Elvis-Fotograf Alfred Wertheimer ist tot


Der Fotograf des King of Rock'n'Roll ist tot: Der in Deutschland geborene Alfred Wertheimer fotografierte Elvis Presley bereits, als den Sänger noch keiner kannte.

Einen Monat vor seinem 85. Geburtstag ist der Fotograf Alfred Wertheimer gestorben. Der im oberfränkischen Coburg geborene Künstler, der vor allem durch seine frühen Elvis-Fotografien bekanntwurde, starb nach Angaben eines Freundes bereits am Sonntag in New York. "Er ist friedlich im Schlaf gegangen", sagte der langjährige Freund.

Wertheimer war mit sieben Jahren mit seiner Familie vor den Nazis nach Amerika geflohen. Als er 26 Jahre alt war, sollte er einen vielversprechenden jungen Sänger aus den Südstaaten in New York fotografieren: Elvis Presley. Wertheimer erinnerte sich später, dass er mit Elvis durch Manhattan gehen konnte, niemand erkannte den 21-Jährigen zu der Zeit. Als aus Presley wenig später der Superstar wurde, hatten die Fotos vom Karrierestart einer Legende einen besonderen Wert.

Wertheimer fotografierte auch Eleanor Roosevelt, Nina Simone, Paul Anka, John und Jacky Kennedy, Richard und Pat Nixon und andere Politiker und Stars. Am bekanntesten wurden aber die Presley-Bilder. Gefragt, was Elvis für ein Typ war, sagte Wertheimner einmal: "Er war jung, gerade 21 Jahre alt. Ich fande ihn zu still, sehr in sich gekehrt. Außer, wenn er vor der Kamera oder bei einer Vorstellung war. Dann war er mit seinem ganzen Körper wie Dynamit, und er war laut."

stb/DPA DPA

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