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Kunstwerk in Galerie zerstört Fünf Jahre Haft für Faustschlag auf Monet


140 Jahre hatte das Gemälde von Claude Monet überdauert - dann kam Andrew Shannon. Mit einem Faustschlag demolierte er das Kunstwerk in der National Gallery of Ireland. Nun muss er ins Gefängnis.

Vor zwei Jahren entschließt sich Andrew Shannon zu einem Besuch in der National Gallery of Ireland in Dublin. Ruhig schlendert er durch die Hallen. Dann bleibt er vor einem Kunstwerk von Claude Monet stehen, hebt die linke Faust und stürzt sich auf das zehn Millionen teure Gemälde. So zeigen es die Aufnahmen aus den Überwachungskameras des Museums.

Dafür verurteilte der Strafgerichtshof von Dublin Shannon nun zu fünf Jahren Haft und verbannte ihn aus allen Kunstgalerien des Landes, wie mehrere britische und irische Medien berichten. Vor Gericht bestritt der 49-Jährige, das Gemälde mit Absicht demoliert zu haben. Ihm sei schlecht geworden und er sei einfach hingefallen, so seine Argumentation. Mehrere Zeugen sagten jedoch aus, dass er die Hand auf das Kunstwerk erhoben und gezielt zugeschlagen habe, was auch die Videoaufnahmen belegen.

Das Gericht brauchte daher nur 90 Minuten, um Shannon schuldig zu sprechen. Außerdem hatte die Polizei bei einer Razzia in Shannons Haus im vergangenen April 48 gestohlene Gegenstände im Wert von 100.000 Euro gefunden. Darunter befanden sich auch wertvolle Kunstwerke, Bücher und Antiquitäten.

Zwei Jahre lang musst das Monet-Gemälde restauriert werden. Mittlerweile ist es in die irische Nationalgalerie zurückgekehrt.

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