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Gefeierte Premiere: Bad Hersfelder Festspiele starten mit "Wilhelm Tell"

Die Qualität stimmt, die Kasse (noch) nicht: Die Bad Hersfelder Festspiele bangen um genügend Gäste und Einnahmen zum 60. Geburtstag. Mit der Premiere von "Wilhelm Tell" ist der Neuanfang weitgehend gelungen. Aber die Ziele sind größer.

Die 60. Bad Hersfelder Festspiele sind am Samstag mit einem feierlichen Festakt und der Premiere von "Wilhelm Tell" eröffnet worden. Die bis zum 8. August laufende Jubiläumssaison des Freilicht-Theaterfestivals steht unter dem Leitmotiv "Europa". Die Festspiele müssten "größer und internationaler gedacht werden", sagte der neue Intendant Holk Freytag in der Stiftsruine zu seinen Zielen.

In der größten romanischen Kirchenruine Europas zeigte Freytag am Abend eine eigene Inszenierung von Friedrich Schillers Drama "Wilhelm Tell". Bei der insgesamt gelungenen Premiere präsentierte der vom Staatsschauspiel aus Dresden gekommene und für vier Jahre verpflichtete Intendant eine moderne Version des Klassikers mit einigen Überraschungseffekten.

Die etwa 1500 Zuschauer in der nicht ausverkauften Stiftsruine bedachten die Aufführung von "Wilhelm Tell" mit fast zehnminütigem Applaus. Markus Gertken beeindruckte als Titelheld. In weiteren Rollen überzeugten Bernd Kuschmann als Werner Stauffacher, Stefan Reck in der Gestalt des sadistischen Reichsvogts Hermann Gessler und vor allem Altmeister Horst Sachtleben als Freiherr von Attinghausen.

Die achtwöchigen Festspiele haben in diesem Jahr ein Rekordetat von 5,05 Millionen Euro. Der Kartenverkauf liegt den Angaben zufolge unter den Erwartungen. Die Verantwortlichen befürchten ein Defizit.

Einer der weiteren Höhepunkte soll die Uraufführung von "Carmen - Ein deutsches Musical" an diesem Mittwoch werden. Die Hauptrolle bekleidet die international renommierte Darstellerin Anna Montanaro. Am kommenden Samstag wird erstmals ein russisches Stück in Bad Hersfeld zu sehen sein: "Sommergäste". Jean-Claude Berutti inszeniert Szenen von Maxim Gorki. Berutti ist Präsident der Europäischen Theater Konvention (ETC). Sie bildet mit 41 Mitgliedstheatern aus 23 Ländern eines der bedeutendsten Theaternetzwerke Europas.

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(