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"A Woman's Work is Never Done": Handfläche statt Leinwand: Londoner Künstlerin bestickt sich selbst

Bei der Stickkunst in der Hand von Eliza Bennett handelt es sich nicht um einen neuen Trend, der Tattoos und Piercings ablösen soll. Die Künstlerin will vielmehr auf ein gesellschaftliches Manko hinweisen.

Eine mit dünnem Garn bestickte Handinnenfläche

Eliza Bennett hat ihre eigene Handinnenfläche mit dünnem Garn bestickt. Die in London lebende Künstlerin sieht darin ein Sinnbild des Werts eines Menschen und der oft harten, oft unterbezahlten Arbeit, die er verrichtet.

Was bedeutet eigentlich das Wort Frauenarbeit heute? Früher war es einmal unbezahlte Mithilfe im familiären Betrieb, das Führen des Haushalts, die Erziehung der Kinder. Dann stand es für "leichte Tätigkeiten", also nicht gerade Berg- oder Straßenbau. Sondern vielmehr für Berufe in der Pflege, Fürsorge, im Service. Schlecht bezahlte Jobs für unsichtbare sogenannte "gute Geister", die still und unauffällig ihren Dienst tun. Bis 1977 hieß es auch im deutschen Gesetz noch: "Die Frau führt den Haushalt in eigener Verantwortung. Sie ist berechtigt, erwerbstätig zu sein, soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist."

Diese Zeiten haben sich geändert. Für den Haushalt sind nach dem "paritätischen Ehemodell" beide Partner zuständig. Und in den oben genannten Berufen arbeiten längst auch Männer. Was sich jedoch nicht verbessert hat, ist die Sichtbarkeit der Leistung in solchen Anstellungen und somit das Ansehen in der Gesellschaft. Und genau das war das Motiv für die Londonerin Eliza Bennett, mit ihrer Kunst eine Lanze für "Frauenberufe" zu brechen. Sie nannte die Reihe "A Woman's Work is Never Done".

Eine mit dünnem Garn bestickte Handinnenfläche

Schwielen, Wunden, Schmerzen: Die Belastung hart arbeitender Menschen ist für die Gesellschaft oft unsichtbar

Bennett will mit der durchaus schmerzhaft aussehenden Stickkunst an ihrer eigenen Hand visualisieren, dass die "leichte Tätigkeit" in Wirklichkeit harte Arbeit ist. Gerade in sozialen Berufen ist die physische und psychische Beanspruchung besonders groß, das Gehalt hingegen nicht. Es liegt oft sogar im Niedriglohnbereich.

Mit der gesellschaftlichen Anerkennung sieht es nicht besser aus. Noch immer umgibt eher Ärzte, Juristen und Hochschulprofessoren der Nimbus der gebildeten Elite. Emotionale Intelligenz und Empathie sind leider noch immer wenig wert in unserem Wirtschaftssystem. Bennett will dafür sorgen, dass die "Frauenarbeit" mehr Beachtung findet und mehr Würdigung. Denn "A Woman's Work is Never Done".

Eine mit dünnem Garn bestickte Handinnenfläche

Pflege, Gastronomie, Putzen: In den ehemals klassischen Frauenberufen gibt es selten Anerkennung für die geleistete Arbeit

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.