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Foto-Ausstellung: Glamour, Jagger und ganz viel Newton

Der eine inszenierte starke Frauen, der andere lichtet namenhafte Promis ab: In Berlin sind in einer gemeinsamen Ausstellung Arbeiten der Fotografen Helmut Newton und Greg Gorman.

Helmut Newton

Diese Aufnahme von Helmut Newton entstand 1973 in Melbourne und erschien in der französischen "Vogue"

Im Januar 2004 starb der große Helmut Newton an den Folgen eines Verkehrsunfalls in Los Angeles. Seine Fotografien, vor allem die Porträts starker Frauen, sind bis heute unvergessen. Drei Monate vor seinem Tod gründete Newton die Helmut Newton Stiftung, die seitdem regelmäßig Ausstellungen organisiert, um die Arbeiten von Newton und seiner Frau June zu bewahren.

Ab dem 4. Dezember präsentiert die Helmut Newton Stiftung nun die Ausstellung "Pages from the Glossies". Gezeigt werden Aufnahmen aus renommierten Modemagazinen wie "Vogue", "Elle" oder "Queen", die Helmut Newton zwischen 1956 und 1998 fotografierte. Parallel zur Ausstellung erscheint im Taschen-Verlag der Bildband "Pages from the Glossies". Das Buch zeigt über 500 Originalseiten aus internationalen Hochglanzmagazinen. In kurzen Anekdoten berichtet Newton zudem über die Entstehungsgeschichten der Aufnahmen. Das Fotobuch erschien erstmals 1998 und war seit längerem vergriffen.

Newtons Werke werden in der Ausstellung um Arbeiten des US-Fotografen Greg Gorman ergänzt. Newton selbst hatte bei der Gründung seiner Stiftung festgelegt, dass neben seinen Fotos stets die Werke eines anderen Künstlers gezeigt werden sollen. Gorman, 1949 in Missouri, geboren, arbeitet seit vielen Jahren für namenhafte Zeitschriften wie "Vogue", "Rolling Stone", "Time" oder "Vanity Fair". Zudem machte er sich einen Namen als Fotograf von Filmplakaten und hatte zahlreiche Prominente vor der Linse.


Die Ausstellung "Helmut Newton: Pages from the Glossies / Greg Gorman: Color Works" ist vom 4. Dezember 2015 bis zum 22. Mai 2016 in der Berliner Helmut Newton Stiftung zu sehen.

jum