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Podcast MONO: "Es starben Kollegen in Afghanistan, und ich fühlte mich schuldig": Die Geschichte eines traumatisierten Soldaten

Daniel Lücking war als Soldat im Kosovo und drei Mal in Afghanistan. Jetzt ist er Kriegsgegner. Über seine Kriegserlebnisse zu sprechen, hilft ihm heute, mit seiner posttraumatischen Belastungsstörung klarzukommen.

Podcast Mono Daniel Lücking

Erst Soldat, jetzt Kriegsgegner: Daniel Lücking spricht in MONO über seine Erlebnisse

Wenn er im Fernsehen Bilder von verwundeten Soldaten sieht, kommen seine Kriegserlebnisse wieder hoch: Seit Jahren leidet der ehemalige Bundeswehrsoldat Daniel Lücking unter dem Trauma, den sein Einsatz in Afghanistan verursacht hat. Die seelischen Schäden fressen sich immer mehr in sein Leben rein. 

Dabei startet er seinen Dienst bei der Bundeswehr einst voller Idealismus. Nach dem Abitur in der ostwestfälischen Provinz freut sich Lücking auf die Sinnhaftigkeit eines modernen Soldatenlebens. 

Reden ist seine Therapie

Doch die Dauerbelastung seines Dienstes in Afghanistan setzt dem Offizier bei mehreren Auslandseinsätzen immer mehr psychisch zu. Irgendwann fühlt er sich von der Bundeswehr betrogen, quittiert den Dienst und nimmt einen neuen Kampf auf – jenen gegen die posttraumatische Belastungsstörung, der bis heute andauert. Als entschiedener Kriegsgegner und Netzaktivist lebt Lücking in Berlin. 

In der neuen Folge von Mono, dem Podcast von Deezer in Kooperation mit stern, erzählt er von seinen Erlebnissen.

Und das sagen die Autoren:

"Für Daniel ist das Berichten über das, was ihm widerfahren ist, Teil der Therapie. Es hilft ihm, mit dem Erlebten klarzukommen und seine Gedanken zu ordnen. Unser Gespräch war dementsprechend intensiv und dauerte mehrere Stunden."

Autoren: Jan. A. Karon und Tassilo Hummel

Sounddesign: Erhan Kobak

Radio-Aufnahmen aus Afghanistan: Daniel Lücking

Alle Infos zu den Autoren und der Idee hinter dem Podcast gibt's hier:

Den Podcast finden Sie übrigens auch auf deezer und ITunes

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.