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Ausstellung "David Bowie Is" Vor Eröffnung schon 50.000 Tickets verkauft


Noch nie wurden so viele Karten vorab gekauft: Die Ausstellung über David Bowie stößt auf riesengroßes Interesse bei den Londonern. Bessere PR könnte sich Bowie für sein neues Album nicht wünschen.

Mitten in der Aufregung um David Bowies neues Album "The Next Day" eröffnet in London eine große Ausstellung zum Lebenswerk des Musikers und Künstlers. Los geht es zwar erst am 23. März, doch bereits Tage vorher hat #link;http://www.vam.ac.uk/content/exhibitions/david-bowie-is/;"David Bowie is" im Victoria and Albert Museum# einen Rekord gebrochen: Mehr als 50.000 Karten seien bereits im Vorverkauf weggegangen, hieß es am Mittwoch vom Museum. Noch nie in der mehr als 150 Jahre alten Geschichte des Hauses hätten sich Tickets so schnell verkauft. Zu sehen ist die Schau bis 11. August.

Bowie selber war an der Zusammenstellung nicht beteiligt. Der 66-Jährige stellte jedoch sein Archiv in bisher nicht dagewesenem Ausmaß zur Verfügung. Zu sehen sind mehr als 300 Kostüme, Skizzen, Instrumente, Fotos, Platten, Bilder und andere Objekte aus der rund 40 Jahre langen Karriere des Briten. Zu den Höhepunkten gehören Kostüme von Bowies Fantasiefiguren Ziggy Stardust und The Thin White Duke. Gezeigt werden soll nach Angaben der Kuratoren, welchen Einfluss Bowie auf Kunst, Mode und Popkultur hat und hatte.

"Bowie ist ein wunderbares Thema"

Das Museum betonte, vorher nicht gewusst zu haben, dass der Brite Anfang März sein erstes Album nach zehn Jahren veröffentlichen würde. Bowie hatte sich Anfang Januar zunächst mit einem Song, und dann Anfang März mit einem Album aus zehnjähriger Schaffenspause zurückgemeldet. Der als scheu geltende Musiker hat bisher keine Interviews dazu gegeben. Es wird jedoch gemutmaßt, dass er am Samstag bei der Ausstellungseröffnung erscheinen könnte.

"Bowie ist ein wunderbares Thema für eine Ausstellung", sagte Kuratorin Victoria Broackes. "Er ist nicht nur mit seiner Musik ein Pionier, sondern auch bei seinen Bühnenshows, bei dem, was er anzieht, und er ist immer extrem involviert in alles, was er produziert." Das Archiv bestehe aus 75.000 Stücken, daher sei die Auswahl nicht leicht gewesen.

steh/DPA DPA

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