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K-Pop BTS-Sänger Jin über seine Selbstzweifel: "Ich bin in vielen Bereichen nicht gut genug"

K-Pop-Band lässt sich auf dem roten Teppich fotografieren
Sehen Sie im Video: BTS – Sieben Fakten über die südkoreanische K-Pop-Gruppe.












Die K-Pop-Band "BTS" ist weltbekannt. 


Kaum eine andere Boygroup hat in den letzten Jahren so polarisiert wie die sieben Jungs aus Südkorea.   


Folgende Fakten sollten Sie über "BTS" wissen.  


1. Die Band wurde 2010 in Südkorea gegründet und veröffentlichte 2014 mit "Dark & Wild" ihr erstes Studioalbum.  


2. Der Bandname lautet, nicht abgekürzt, Bangtan Sonyeondan und ist ein Wortspiel, das übersetzt in etwa "kugelsichere Pfadfinder" bedeutet. 


3. " BTS" hat sieben Mitglieder: Jin, Jimin, V, Suga, RM, J-Hope und Jungkook. 


4. Ihre zahlreichen Fans weltweit bezeichnen sich selbst als "BTS Army" 


5. Das Album "Map Of The Soul" schaffte es 2020 in unzähligen Ländern auf Platz 1 der Charts, auch in Deutschland.


6. Im Gegensatz zu den meisten K-Pop-Bands schreiben die BTS-Mitglieder selbst an ihren Songs mit. 


7. 2020 räumte "BTS" bei den MTV Europe Music Awards vier Preise ab. Unter anderem in der Kategorie "Beste Gruppe". 
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Der 29-jährige Jin ist das BTS-Mitglied, dem die meisten Fans ein umwerfendes Aussehen attestieren. Das sorgt bei ihm allerdings nicht für mehr Selbstbewusstsein.

Die siebenköpfige südkoreanische Popgruppe BTS hat in den vergangenen Jahren die Welt im Sturm erobert. Doch auch der Zuspruch von Millionen Fans schützt offenbar nicht davor, sich selbst und sein Talent infrage zu stellen. Das zeigen nun Aussagen, die der Bandälteste, Jin, 29, in einem Interview mit dem "Rolling Stone"-Magazin machte.

Der Sänger ist bei den BTS-Fans – der sogenannten A.R.M.Y. – berühmt für sein gutes Aussehen, trägt inoffiziell den Spitznamen International Handsome (dt.: international gutaussehend). Dabei ist zu beachten, dass Jin vielleicht weniger den typisch westlichen Schönheitsidealen, dafür vollends den sehr strengen südkoreanischen Erwartungen an gutes Aussehen entspricht. Eigentlich wollte der 29-Jährige gar nicht Musiker, sondern Schauspieler werden. Doch wegen seines Looks castete ihn ein Musikproduzent von der Straße weg. Bevor er Teil von BTS werden konnte, musste Jin ein hartes Gesangs- und Tanztraining durchlaufen.

BTS-Sänger Jin ist für sein gutes Aussehen bekannt

Und genau da setzt seine Unsicherheit an: "Ich muss mehr Mühe für Dinge aufwenden, die für die anderen selbstverständlich sind. Ich bin in vielen Bereichen nicht gut genug. Beispielsweise üben viele der Bandmitglieder eine neue Choreografie einmal und können sie von da an wie selbstverständlich tanzen. Aber ich kann das nicht."

"Ich versuche, umso härter an mir zu arbeiten", sagt er im "Rolling Stone"-Interview. "Ich will die anderen nicht aufhalten oder eine Belastung sein. Ich komme dann etwa eine Stunde früher zum Tanztraining oder bleibe hinterher noch eine gute Stunde. Ich bitte die Trainer, mir die Choreografien noch einmal zu erklären." Der Bandälteste muss sich immer wieder damit auseinandersetzen, dass er ursprünglich wegen seines Aussehens und nicht wegen seines Talents ins Musikbusiness rutschte.

BTS-Mitglied Jin hält sich für keinen großen Sänger

Dass er inzwischen ein überaus guter Sänger ist, scheint daran nicht viel zu ändern. "Ich glaube nicht, dass es je einen Moment gab, in dem ich das Gefühl hatte, als Sänger angekommen zu sein. Ich habe das Singen noch nicht perfektioniert. Aber die Hauptaufgabe eines Sängers ist es, dem Publikum Freude zu bereiten. Und als wir auf Tour gingen, spürte ich, dass die Fans das zu mögen schienen, was ich tat." Entsprechend heftig vermisst er es aktuell, auf Tour zu sein und Konzerte zu geben. Mit Sport lenkt er sich ab und stellte außerdem fest, dass es ihm gut tut, mehr schlafen zu können als während des üblichen, stressigen Bandalltags.

Dennoch fehlt ihm der Kontakt zu den Fans, und den anderen BTS-Mitgliedern scheint es ähnlich zu gehen: "Während wir nicht auf Tour sein konnten, hatten wir dieses Gefühl von Verlust, von Machtlosigkeit, wir waren alle traurig. Und es dauerte eine ganze Weile, bis wir diese Gefühle bewältigen konnten."

Quelle:  "Rolling Stone"


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