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DDR-Musik: Puhdys covern Ostrock der 70er und 80er Jahre

Die Ostalgie hinterlässt auch in der Musik ihre Spuren: Mit gecoverten Ostrock-Songs der 70er und 80er Jahre will die Band Puhdys Erinnerungen wecken und ein neues Publikum finden.

Die Ostalgie-Welle findet nach Filmen wie "Good Bye Lenin!" auch eine musikalische Fortsetzung: Mit gecoverten Ostrock-Songs der 70er und 80er Jahre will die Band Puhdys Erinnerungen wecken und ein neues Publikum finden. Ihre aktuellen CD "Undercover" enthält Songs, mit denen die Bands wie Renft, Karat, Silly, City oder Lift einst die DDR-Hitparade stürmten.

Auch für junge Hörer gedacht

"Manchmal kommen mir die Tränen, wenn ich die alten Lieder höre", gesteht Peter "Bimbo" Rasym von den Puhdys. Dann meint er Songs wie "Als ich fortging" von der Gruppe Karussell oder "Verlorene Kinder" von Silly. "Wär' doch schade, wenn die alle in Vergessenheit gerieten", ergänzt Puhdys-Sänger Dieter "Maschine" Birr. "Da hängen doch viele Gefühle dran, egal ob jemand nun Renft-, Karat- oder Cityfan war". Doch auch junge Hörer sollen Gefallen an den alten Liedern finden. "Wir haben versucht, die Songs in die heutige Zeit zu transportieren", sagt Birr.

Klassiker im Puhdy-Sound

Mit dem gewohnten Puhdys-Sound erklingen auf der CD nun der "Apfeltraum" oder "Wer die Rose ehrt" von Renft oder Karats "Über sieben Brücken musst du gehn". Auf der CD sind über die Cover-Stücke hinaus auch zwei neue Puhdys-Titel aus der Zeit des Hochwassers im vergangenen Jahr zu hören: "Der Teddybär" und "August 2002".

Die Puhdys gehörten in der DDR zu den beliebtesten Bands und setzten ihre Erfolge auch nach der Wende fort. In 33 Jahren verkauften sie nach Angaben ihres Managements Alben in einer Auflage von insgesamt 20 Millionen Stück.

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