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Dokumentation des Fluttages: Elbe überflutet zwei Dörfer in Nordsachsen

Das Hochwasser hat Teile Deutschlands weiter im Griff. Sachsen-Anhalt und Bayern kämpfen gegen die Wassermassen. Niedersachsen steht das Schlimmste wohl noch bevor. Der Fluttag im Zeitraffer.

+++ 21.09 Uhr: Schutz für 300 Kühe +++

Hubschrauber der Bundeswehr haben von Zeithain bei Meißen rund 10 000 Sandsäcke zu einer vom Hochwasser eingeschlossenen Milchviehanlage gebracht. Die Anlage im Ortsteil Kreinitz war in Gefahr, überflutet zu werden. Der Ort sei weder auf dem Land- noch auf dem Seeweg gesichert zu erreichen, teilte die Bundeswehr mit. In der Anlage stehen rund 300 Kühe.

+++ 19.38 Uhr: MDR plant Spendenabend +++

Der MDR will am Sonntag unter dem Motto "Gemeinsam gegen die Flut" einen Spendenabend mit vielen prominenten Gästen veranstalten. Auftreten sollen unter anderem Peter Maffay, Karat, die Puhdys und Christina Stürmer. An den Spendentelefonen sollen beispielsweise Kati Witt und der Moderator Florian Silbereisen sitzen. Auch die Ministerpräsidenten der betroffenen Länder im MDR-Sendegebiet, Stanislaw Tillich (Sachsen, CDU), Reiner Haseloff (Sachsen-Anhalt, CDU) und Christine Lieberknecht (Thüringen, CDU), haben sich angekündigt. Inka Bause und Axel Bulthaupt werden die Sendung moderieren.

+++ 18.42 Uhr: 173 Millionen Euro Schaden +++

Hochwasser und Starkregen haben bei Landwirten und Fischern bislang Schäden von rund 173 Millionen Euro angerichtet. Diese Zahl nannte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) in Berlin auf Basis einer ersten vorläufigen Schadensbilanz. Die Summe wird nach Einschätzung ihres Hauses jedoch noch deutlich ansteigen.

Die höchsten finanziellen Einbußen für Bauern wurden mit knapp 75 Millionen Euro aus Bayern gemeldet, gefolgt von Sachsen (knapp 30 Millionen Euro) und Sachsen-Anhalt (20 Millionen Euro). Die Wassermassen haben nach den Worten von Aigner Ernteschäden vor allem bei Spargel, Erdbeeren, Mais und Getreide bis hin zum Totalausfall verursacht.

+++ 18.24 Uhr: Altmaier will Flüssen mehr Platz geben +++

Vor dem Hintergrund der Hochwasser-Katastrophe hat Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) gefordert, den Flüssen wieder mehr Platz zu geben. "Wir müssen dafür sorgen, dass das Wasser seinen Raum hat, damit andere Gegenden wie Städte nicht so stark bedroht werden", sagte Altmaier dem "Straubinger Tagblatt". Für den Hochwasserschutz sei es wichtig, "dass ausreichend Flussauen, Überflutungsgebiete und Polder vorhanden sind". Auch einige Deiche sollten zurückverlegt werden.

+++ 17.43 Uhr: Dörfer in Nordsachsen überflutet +++

Bei Belgern in Nordsachsen überspült die Elbe den Deich, twittert MDR Info unter Berufung auf den Krisenstab. Die Dörfer Außig und Seydewitzt südlich von Belgern werden demnach überflutet.

+++ 17.02 Uhr: Briten von Donau-Kreuzfahrer evakuiert +++

Rettungskräfte erlösen 130 britische Touristen aus einem Zwangsurlaub auf der Donau. Die Urlauber saßen seit Samstag auf dem Kreuzfahrtschiff "Filia Rheni" fest, das wiederum mitten im Fluss feststeckte, weil Anlegestellen in Wien überflutet sind. Eine Weiterfahrt war wegen der schnellen Fließgeschwindigkeit zu gefährlich. Die Feuerwehr versorgte die Passagiere und 30 Crewmitglieder mit dem Nötigsten, ließ sie aber an Bord. Die Stimmung sei gut, versicherte der Kapitän zunächst: "Sie haben Essen und Trinken ohne Ende - da sind sie alle schön beruhigt." Doch am Nachmittag fassten die Behörden den Entschluss, das Schiff nach sechs Tagen zu evakuieren.

+++ 16.50 Uhr: Damm an der Schwarzen Elster bricht +++

Dramatische Entwicklung an der Schwarzen Elster: Bei Jessen im Kreis Wittenberg ist ein weiterer Damm gebrochen. Der Deich sei auf einer Länge von 30 Metern aufgerissen, berichtet ein Sprecher des Landkreises. Das Wasser ströme auf den Ortsteil Klossa zu. Ein Hubschrauber sei angefordert worden. Ziel sei es, mit dem Ablegen der Sandsäcke aus der Luft die Bruchstelle möglichst zu verkleinern. Am Mittwoch war bereits ein Deich am knapp sieben Kilometer entfernten Premsendorf gebrochen.

+++ 16.45 Uhr: Flut in Niedersachsen wohl weniger hoch +++

Gute Nachrichten für Niedersachsen: Das Elbe-Hochwasser wird vermutlich weniger bedrohlich als befürchtet. Prognosen für die höchsten Pegelstände wurden den Behörden zufolge erneut um rund einen halben Meter nach unten korrigiert. Für Hitzacker werden nun für Dienstag und Mittwoch Höchststände von 7,65 Metern erwartet, 1,15 Meter weniger als noch vor zwei Tagen. Der Hochwasser-Höhepunkt könnte eventuell Mitte der Woche überschritten sein.

+++ 16.31 Uhr: Katastrophenfälle in Oberbayern beendet +++

In Oberbayern ist das Schlimmste wohl überstanden. In keinem der seit Sonntag betroffenen Landkreise besteht mehr der Katastrophenfall, teilt die Bezirksregierung mit. Als letzte hoben Stadt und Landkreis Rosenheim den Katastrophenalarm auf.

+++ 15.58 Uhr: Bahn sperrt Strecke bei Wittenberg +++

Wegen drohender Überflutung der Gleise dürfen auf einem ICE-Streckenabschnitt bei Wittenberg keine Züge mehr fahren. Wie die Bahn mitteilt werden Fernzüge auf der Strecke Hamburg-München über Dessau umgeleitet. Die Reisezeit auf der Linie, die unter anderem in Berlin, Leipzig, Naumburg und Jena hält, verlängere sich um etwa eine Stunde. Regionalzüge nach Wittenberg aus Leipzig und Halle fahren nur bis zum Bahnhof Pratau. Es werde noch geprüft, ob ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden kann.

+++ 15.48 Uhr: Porschewerk Leipzig produziert wieder +++

Nach einem durch die Flut erzwungenen Produktionsstopp wird im Porschewerk Leipzig wieder gearbeitet. "Wir starten heute mit einer Schicht in den Produktionsbetrieb", verkündet die Werksleitung. Porsche hatte die Bänder am frühen Morgen angehalten, weil die Karosserien für den Cayenne wegen des Hochwassers nicht rechtzeitig geliefert werden konnten. Die Karosserien werden im VW-Werk in Bratislava gefertigt und per Zug nach Leipzig gebracht.

+++ 15.16 Uhr: Fluthelfer bricht tot zusammen +++

Bestürzende Nachricht aus dem Salzlandkreis: In der Stadt Barby ist ein Fluthelfer tot zusammengebrochen. Der 63-Jährige habe gerade Sandsäcke befüllt, melden der MDR Sachsen-Anhalt und die "Mitteldeutsche Zeitung". Ein herbeigerufener Notarzt habe noch versucht, den Mann wiederzubeleben. Das sei aber nicht gelungen.

+++ 15.12 Uhr: Merkel besucht Bitterfeld +++

Es ist schon ihre zweite Tour in die Hochwassegebiete: Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht die Chemiestadt Bitterfeld. Am Goitzsche-See verschafft sich Merkel gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff einen Überblick über die Lage und spricht mit Helfern und Betroffenen.

+++ 13.55 Uhr: Gauck will Flutgebiete besuchen +++

Bundespräsident Joachim Gauck will am Sonntag in die Hochwasserregionen an Saale und Elbe reisen. In Halle will Gauck zunächst an einem Gottesdienst teilnehmen, teilt das Präsidialamt mit. Anschließend sei ein Gespräch mit den betroffenen Menschen sowie Helfern geplant. Auch an der Elbe will der Bundespräsident mit Betroffenen und Helfern sprechen.

+++ 13.32 Uhr: Flut in Bratislava erreicht Rekordhöhe +++

Angespannte Situation in Bratislava: In der slowakischen Hauptstadt erreicht der Wasserstand der Donau mit 10,30 Meter einen Rekordwert. Die Scheitelwelle werde die Stadt spätestens in der Nacht zum Freitag mit erwarteten 10,40 Metern erreichen, teilt der staatliche Wetterdienst mit. Die Stadtverwaltung ist zuversichtlich, dass der verbesserte Hochwasserschutz für das Stadtzentrum halten wird. Zur Sicherheit sollen dennoch Hunderte Bewohner ufernaher Straßen ihre Häuser verlassen.

+++ 12.47 Uhr: Hochwasserscheitel erreicht Dresden +++

Die Elbe hat in Dresden wohl den Höchststand erreicht. Der Pegel liegt bei 8,76 Metern. "Wir sind schon im Scheitelbereich, der Wert ist seit zwei Stunden gleichbleibend", teilt ein Sprecher des Landeshochwasserzentrums mit. Damit liegt das Maximum unter der Prognose, die von etwa neun Metern ausgegangen war. Normal sind knapp zwei Meter. Während Stadtteile im Osten und Westen unter Wasser stehen, blieb die historische Altstadt mit Semperoper, Schloss, Frauenkirche und Zwinger anders als bei der Flutkatastrophe 2002 verschont.

+++ 12.41 Uhr: Grüne fordern striktere Klimaziele +++

Die Grünen machen Druck beim Klimaschutz: Für die Reduzierung von Treibhausgasen seien striktere Klimaziele und wieder höhere Abgaben auf den CO2-Ausstoß nötig, fordert Fraktionschef Jürgen Trittin. Ern verweist zur Begründung auch auf Extremwetterlagen wie das aktuelle Hochwasser, deren zunehmende Häufung auf die Erderwärmung zurückzuführen sei.

+++ 12.07 Uhr: Thüringen kann aufatmen +++

Die Menschen in Thüringen haben das Schlimmste überstanden. Die Lage entspannt sich weiter. Nur noch an drei Messstellen der Saale - in Kaulsdorf, Rothenstein und Camburg-Stöben - gilt die höchste Alarmstufe 3, teilt die Landesanstalt für Umwelt und Geologie mit. Das Wasser zieht weiter nach Norden ab und bedroht nun Sachsen und Sachsen-Anhalt.

+++ 11.52 Uhr: Lage in Polen weiter kritisch +++

In den polnischen Hochwassergebieten steigen die Pegel. Feuerwehr, Polizei und freiwillige Helfer sind im Dauereinsatz, um Deiche zu verstärken und Häuser mit Sandsäcken zu sichern. Noch seien keine Evakuierungen nötig, sagt ein Sprecher der Feuerwehr. Besonders betroffen sind Gebiete im Süden sowie im Landeszentrum und Südwesten. Bisher hat das Hochwasser noch keine katastrophalen Ausmaße wie in Tschechien und Deutschland erreicht.

+++ 11.34 Uhr: Dauer der Flut gefährdet Deiche ++

Die Pegelstände an der Elbe werden in Niedersachsen wohl erst Ende kommender Woche den Höhepunkt überschreiten. Deshalb bestehe die Gefahr, dass die Deiche durchweichen, warnt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. An einzelnen Orten werde der Höchststand wahrscheinlich erst Freitag oder Samstag kommender Woche erreicht werden.

Die anrollende Flut soll bereits von morgen an in Niedersachsen bedrohliche Ausmaße annehmen. In den Kreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg sind Einsatzkräfte rund um die Uhr damit beschäftigt, die Deiche zu sichern.

+++ 11.28 Uhr: Opel will Opfern kostenlos Autos leihen +++

In der Krise braucht man Hilfe, das weiß Opel aus eigener Erfahrung: Der Autobauer will Hochwassergeschädigten bei Bedarf kostenlos Ersatzautos zur Verfügung stellen. Betroffene könnten bei Opel-Händlern in ihrer Nähe "für bis zu drei Wochen" gratis ein Auto bekommen, teilt das Unternehmen mit. Die Ausleihe solle "schnell und unbürokratisch" erfolgen. Interessierte müssten den Opel-Händlern lediglich eine Bestätigung von örtlichen Hilfsdiensten wie dem Technischen Hilfswerk, der Feuerwehr, der Polizei - oder direkt von der Gemeinde vorlegen. Darin müsse vermerkt sein, dass das eigene Fahrzeug aufgrund von Hochwasser nicht fahrbereit sei.

Opel hatte nach eigenen Angaben bereits bei Hochwasser-Katastrophen wie 2002 oder 2010 kostenlos Autos verliehen. 1400 Haushalte hätten die Angebote in Anspruch genommen.

+++ 10.48 Uhr: Teile von Bernburg laufen voll +++

In Bernburg in Sachsen-Anhalt spitzt sich die Lage offenbar zu: Das Wasser der Saale laufe seit dem Morgen massiv in den tiefer liegenden Stadtteil, zitiert MDR Info den Oberbürgermeister auf Twitter. An der Marienkirche wurde demnach ein Sandabfüllplatz eingerichtet. Studenten der Fachhochschule helfen beim Befüllen der Säcke.

+++ 10.24 Uhr: SPD fordert Milliardenhilfsfonds +++

Die Flutregionen sollen nach dem Willen der SPD mit Milliardenhilfen unterstützt werden: "Ich halte einen Hilfsfonds wie 2002 für erforderlich", fordert der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Thomas Oppermann, im Bundestag. Der Fonds müsse Milliardensummen umfassen.

Zuvor versprach Bundestagspräsident Norbert Lammert den Geschädigten im Namen aller Fraktionen schnelle und unbürokratische Hilfe. "Wir lassen die betroffenen Menschen nicht allein". Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagte: "Wir tun alles, um so rasch, so wirkungsvoll, so unbürokratisch wie möglich zu helfen. Der Bund werde zusammen mit den Ländern auch alles Notwendige tun, um bei der längerfristigen Bewältigung der Flugschäden solidarisch zu helfen. "Darauf können sich alle verlassen."

+++ 10.18 Uhr: Seehofer erschüttert über Flut-Ausmaß +++

Nach einem Hubschrauberflug über den Landkreis Deggendorf zeigt sich Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer erschüttert über das Hochwasser. "Es ist unbeschreiblich schlimm. Das übersteigt alle Dimensionen", sagt der CSU-Politiker. Zu den möglichen Auswirkungen ergänzt er: "Es ist schwer zu sagen, wenn man mit den Naturgewalten kämpft, ob man dann gewinnt."

+++ 9.38 Uhr: Riss im Donau-Deich abgedichtet +++

Die Menschen in Ruckasing im Kreis Deggendorf sind wohl dem Schlimmsten entkommen: Der Riss im Donau-Deich scheint abgedichtet zu sein. "Die Stelle schaut gut aus, wir werden sie halten können", zitiert die "Osterhofener Zeitung" Deggendorfs Vizelandrat . Er ist mit den Einsatzkräften vor Ort, die eine zweite Linie aufgebaut haben, um den nötigen Gegendruck zu erzeugen.

Allerdings sei der kritische Punkt noch nicht überschritten: Ein Stück weiter donauabwärts, unterhalb der Donaubrücke zwischen Osterhofen und Winzer, überprüfen die Wehrmänner, ob Abschwemmungen oder ein Riss entstehen. Dazu werden die Sandsäcke vom Damm entfernt, auch weil sie zu sehr auf den aufgeweichten Deich drücken. Vor Ort sind Feuerwehren und Bundeswehr: "Wir haben volle Manpower und Maschinenpower", sagt der Landrat. Der Wasserpegel sei allerdings − wie angekündigt − noch nicht gefallen.

+++ 9.27 Uhr: Scheitelwelle der Elbe erreicht Usti +++

Erleichterung im tschechischen Usti (Aussig): Die Elbe ist nicht wie befürchtet über die 11-Meter-Marke gestiegen. Der Pegel erreichte um 3.00 Uhr einen Höchststand von 10,71 Metern und fällt nun wieder leicht, teilt die Wasserbehörde für die Elbe mit. Wohngebiete und Geschäfte am rechten Flussufer sind aber weiterhin überflutet. Im benachbarten Decin (Tetschen) stehen ufernahe Straßen und der Hafen unter Wasser.

In Terezin (Theresienstadt) ist ein provisorischer Damm am Elbezubringer Ohre (Eger) gebrochen. Helfer brachten Menschen eines Ortsteils in Sicherheit. Im Erzgebirge sucht die Polizei unter anderem mit einem Hubschrauber nach einer 36 Jahre alten Frau, die in einen Kanal gefallen war.

+++ 9.02 Uhr: Kritik an Flutschutz-Gegnern +++

Sachsens Innenminister Markus Ulbig kritisiert den Widerstand von Bürgern gegen Hochwasser-Schutzbauten. Nach der großen Flut von 2002 seien in einigen Orten sogar Gerichtsverfahren gegen solche geplante Bauten geführt worden, moniert Ulbig. "Das merken wir jetzt, dass das problematisch ist." Es müsse nun über neue gesetzliche Grundlagen für einen vorrangigen Hochwasserschutz nachgedacht werden.

+++ 8.38 Uhr: Deichbruch droht in Niederbayern +++

Bei Osterhofen im bayerischen Landkreis Deggendorf droht ein Deichbruch. Betroffen sei der Bereich Ruckasing, bestätigt die Polizei. Erste Evakuierungsmaßnahmen seien angelaufen. In Deggendorf und auch in Straubing drohen weitere Deichbrüche. Hunderte Einsatzkräfte kämpften in der Nacht darum, die Dämme an der Donau zu halten.

+++ 8.31 Uhr: Deichsprengung in Bitterfeld ohne Erfolg +++

In Bitterfeld bringt auch eine zweite Deichsprengung nicht den gewünschten Erfolg. Der Deich wurde nicht vollkommen durchbrochen, teilt der Krisenstab in Sachsen-Anhalt mit. Durch die Sprengung sollte ein kontrollierter Durchfluss des Seelhausener Sees in die Mulde geschaffen werden. Das Gebiet soll im Laufe des Tages noch einmal überflogen werden, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Dennoch sinkt der Wasserspiegel des Seelhausener Sees geringfügig. Über den Lober-Leine-Kanal fließt etwas Wasser in die Mulde ab. Die Gefahr für die Stadt Bitterfeld ist aber weiter akut.

+++ 7.55 Uhr: Deiche noch tagelang belastet +++

Obwohl bald die Höchststände an den Pegeln von Elbe, Oder/Neiße und Spree erwartet werden, wird das Hochwasser die Brandenburger noch rund anderthalb Wochen in Atem halten. Das Wasser werde nicht rasch zurückgehen und daher noch etwa zehn Tage lang auf die Deiche drücken, heißt es aus dem Innenministerium. Wenigstens hat sich die örtliche Lage in der Nacht zum Donnerstag nicht weiter verschärft. So sei der Pegelstand in Mühlberg (Elbe-Elster) an der Elbe nicht gestiegen. Dort sollen die Einwohner teilweise die Stadt freiwillig verlassen.

stern.de
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.