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Auf Facebook: Kümmert beschimpft Fans als "degenerierte Arschlöcher"

Er hat es schon wieder getan: Andreas Kümmert erschien nicht zu einem Konzert in Groß-Gerau. Die Wut der Fans entlud sich daraufhin auf Facebook. Der Sänger pestete zurück - mit üblen Beschimpfungen.

ESC-Verweigerer: Andreas Kümmert beim Vorentscheid in Hannover

ESC-Verweigerer: Andreas Kümmert beim Vorentscheid in Hannover

Noch vor wenigen Wochen prangerte er üble Beleidigungen im Netz selbst an: "Diese Beschimpfungen sind wirklich unterste Schublade!!!", schrieb ESC-Verweigerer Andreas Kümmert Anfang März auf Facebook. Damit verurteilte er die wüsten Kommentare nach seiner Absage, für Deutschland am Eurovision Song Contest teilzunehmen. Doch jetzt teilt der Sänger selbst aus - und greift dabei ebenfalls in die unterste Schublade.

"Verpisst euch, ihr degenerierten Arschlöcher!!!", pestete der 28-Jährige auf seiner Facebook-Seite. Was war passiert? Eigentlich sollte Kümmert am Samstagabend in der Diskothek "Villa am See" im hessischen Groß-Gerau auftreten. Doch rund 600 Zuschauer warteten vergeblich. Kümmert erschien nicht, das Konzert musste abgesagt werden.

Enttäuschet Fans machen ihrem Ärger Luft

Enttäuschte Fans machten ihrem Unmut daraufhin auf Kümmerts Facebook-Seite Luft. "Danke für Groß-Gerau :-(. Soundcheck machen und dann wieder verschwinden", schrieb einer. Ein anderer war offenbar so wütend, dass er Kümmert auf übelste Art beleidigte: "Hallo Arschloch", fängt er an und fragt: "Warum bist du in Groß-Gerau nicht aufgetreten?" Dann wird es noch drastischer. Der User fordert Kümmert auf, er solle "von der nächsten Brücke" springen. "Du bist eine Schande für alle Musiker."

Der Kommentar des Users ist unverhältnismäßig und nicht zu entschuldigen. Doch Kümmert macht es leider nicht besser. Sein Satz mit den "degenerierten Arschlöchern" ist menschlich verständlich, doch er tut sich damit keinen Gefallen. Da nützt auch die Drohung nichts, er habe seinen "Anwalt eingeschaltet" - im Gegenteil.

Keine Entschuldigung von Kümmert

Denn Kümmerts drastische Wortwahl hat erneut einen Shitstorm gegen ihn entfacht. Die meisten seiner Facebook-Follower bringen nämlich durchaus Verständnis für die Haltung des wütenden Fans auf. Eine Kommentatorin bringt es auf den Punkt "Sicherlich muss man sich nicht beleidigen lassen. Aber dann selber solche Ausdrücke zu benutzen" - das bringe noch mehr Ärger.

Eine Entschuldigung Kümmerts gibt es bislang nicht. Das Posting ist auch nicht von der Seite gelöscht worden. Dafür hat er am Montagmorgen drei weitere Konzerte angekündigt: In Würzburg, Darmstadt und Mannheim. Wenn er denn erscheint.

mai