Eurovision Song Contest In Helsinki regiert die Frau


Serbien hat zum ersten Mal den Eurovision Song Contest gewonnen. Die Sängerin Marija Serifovic kam in Helsinki mit der Ballade "Molitva" (Gebet) auf den ersten Platz. Der deutsche Teilnehmer Roger Cicero landete auf dem enttäuschenden 19. Platz.

Serbien hat zum ersten Mal den Eurovision Song Contest gewonnen. Die Sängerin Marija Serifovic kam in Helsinki mit dem Lied "Molitva" (Gebet) auf den ersten Platz. Zweiter wurde die Ukraine mit dem Ulksong "Dancing Lasha Tumbai" des Travestiestars Verka Serduchka, gefolgt von Russland mit der Girlsband Serebro und ihrem "Song #1".

Der deutsche Swingsänger Roger Cicero kam mit "Frauen regier'n die Welt" und 49 Punkten nur auf den 19. Platz. Mit 42 Ländern hatte der 52. Grand Prix in Helsinki eine Rekord-Teilnehmerzahl zu verzeichnen. 28 von ihnen mussten am Donnerstagabend ins Halbfinale, wobei sich zehn - neun Osteuropäer und die Türkei - für die Endrunde mit ihren insgesamt 24 Kandidaten qualifizierten.

Die zehn Bestplatzierten des Vorjahres sowie die vier größten Teilnehmerländer Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien waren automatisch fürs Finale gesetzt. Traditionell findet der nächste Eurovision Song Contest immer im Siegerland des Vorjahres statt. Nachdem 2006 die finnische Horror-Rockband Lordi mit ihrem "Hard Rock Halleluja" Erster geworden war, wurde der diesjährige Wettbewerb somit in Helsinki veranstaltet. Mit rund 100 Millionen Fernsehzuschauern in aller Welt gilt der Eurovision Song Contest als größter Musikwettbewerb überhaupt.

DPA/AP AP DPA

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