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Rock-Welt trauert: Eagles-Gitarrist Glenn Frey ist tot

"Take It to the Limit", "Take It Easy", "Hotel California": Mit den Eagles fanden die 1970er Jahre in den USA zu dem Rock, der bis heute nachhallt. Nun hat das Quartett seinen Mitbegründer Glenn Frey verloren.

Eagles-Gitarrist Glenn Frey mit akustischer Gitarre in zufriedener Pose

Schrieb als Mitbegründer Eagles Rockgeschichte: Glenn Frey ist im Alter von 67 Jahren gestorben

, Mitbegründer der US-Rockband Eagles, ist im Alter von 67 Jahren in New York gestorben. "Glenn kämpfte in den vergangenen Wochen einen mutigen Kampf, aber er erlag traurigerweise den Komplikationen einer rheumatoiden Arthritis, einer akuten Dickdarmentzündung und einer Lungenentzündung", teilte die Band auf ihrer Website mit. "Worte können weder die Trauer noch die Liebe und den Respekt für all das ausdrücken, was er uns, seiner Familie, der Musikgemeinde und Millionen Fans weltweit gegeben hat", hieß es über den Sänger und Gitarristen weiter.


Die Eagles waren 1971 von Musikmanagern als Begleitband für die Country-Rock-Sängerin Linda Ronstadt gegründet worden. Mit ihrem warmen melodiösen Sound wurden sie zum Inbegriff des California Rock. Zu den bekanntesten Titeln zählen der Mega-Hit " ", "Take It Easy", "Tequila Sunrise", "Lyin' Eyes" und "Heartache Tonight".

It is with the heaviest of hearts that we announce the passing of our comrade, Eagles founder, Glenn Frey, in New York...

Posted by Eagles on Montag, 18. Januar 2016


Glenn Frey brachte alles ins Rollen

"Er war wie ein Bruder für mich, wir waren Familie, und wie bei den meisten Familien gab es einige Störungen", teilte Bandmitglied Don Henley der Deutschen Presse-Agentur mit. "Aber der Bund, den wir vor 45 Jahren schmiedeten, war nie gebrochen, nicht einmal während der 14 Jahre, die die getrennt waren." Glenn habe alles ins Rollen gebracht, sei der sprühende Funke und derjenige mit dem Plan gewesen.

"Er hatte ein enzyklopädisches Wissen von Popmusik und eine Arbeitsmoral, die niemals aufgab. Er war lustig, dickköpfig, sprunghaft, großzügig, zutiefst talentiert und angetrieben", schrieb Henley. "Er liebte seine Frau und Kinder mehr als alles andere. Wir sind alle in einem Zustand von Schock, Unglauben und tiefer Trauer."
Frey zu begegnen, habe Henleys Leben für immer verändert und einen Einfluss auf die Leben von Millionen Fans weltweit gehabt.

Letztes Konzert im vergangenen Juli

Vergangenen Juli hatte die mit sechs Grammys ausgezeichnete Band ihre "History of the Eagles Tour" beendet, als Frey sein letztes Konzert in Los Angeles spielte. Anfang Dezember hatte das Quartett um Joe Walsh und Timothy B. Schmit, Henley und Frey den renommierten Preis des Kennedy Center in Washington empfangen sollen, konnte wegen Freys gesundheitlichem Zustand aber nicht teilnehmen. Die Verleihung war dann um ein Jahr verschoben worden, um alle vier Bandmitglieder teilnehmen zu lassen. 1998 wurde die Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Tausende Fans teilten die Nachricht über den Tod Freys auf Facebook und Twitter und drückten der Band ihr Beileid aus. "Glenn Frey, Du wirst zutiefst vermisst werden. Danke für alles, was Du uns gegeben hast", schrieb Rocksängerin Sheryl Crow, 53, auf Twitter.


dho/DPA
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo