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Hard-Fi: Der Mix macht's

Auf ihrem Debütalbum präsentiert die Londoner Band Hard-Fi einen Stilmix, der von Punk und Rock über HipHop und House bis hin zu Dub und Reggae reicht - und das ganze in eingängige Songs gießt.

"Hier gibt's keinen Plattenladen, keinen Klamottenladen, keinen Club, keinen Nachtbus, keinen Spätzug, gar nichts." Hard-Fi stammen aus Staines am westlichen Rand des Großraums London. Jedoch haben sich Richard Archer, Ross Philips, Kai Stephens und Steve Kemp von der Ödnis der Vorstadt nicht unterkriegen lassen, sondern ihren Frust kanalisiert. Ihr selbst in einer ehemaligen Taxizentrale produziertes Debütalbum "Stars of CCTV" bietet einen überraschend breit gefächerten Popmix.

Erste Single bereits in den Charts

Dabei nutzt das Quartett die besten britischen Musiktraditionen wie einen Steinbruch: Zu hören sind etwa Anklänge an The Clash, die Dexie Midnight Runners oder auch die Happy Mondays. "Wir sind zwar eine Rock'n'Roll-Band, aber wir hören auch HipHop, House, Dub und Reggae. Und wir haben keine Angst, das einfließen zu lassen", erläutert Richard. Zu ihrem mitreißenden Stilmix kann man den Jungs, deren erste Single "Hard To Beat" mittlerweile hoch in den britischen Charts rangiert, nur gratulieren.

Torsten Holtz/AP

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