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Pete Doherty: Im Zweifel für den Angeklagten

Im Frühjahr soll Pete Doherty mit Freunden in Regensburg in ein Musikgeschäft eingebrochen sein. Doch Konsequenzen muss der Rocker nicht mehr befürchten. Die bayerische Justiz will kein Verfahren gegen ihn eröffnen.

Für seinen angeblichen Einbruch in einen bayerischen Plattenladen wird sich Pete Doherty nicht vor Gericht verantworten müssen. Der Musiker soll in der Nacht zum 8. März in Begleitung zweier Männer in den Regensburger Plattenladen "Shadillac" eingebrochen sein, um dort eine Gitarre und mehrere Platten zu stehlen. Der Antrag für einen Strafbefehl wurde gerade erst gestellt. Nach Angaben der "Mittelbayerische Zeitung" soll Doherty jedoch nicht belangt werden.

Wie das Blatt berichtet, sei dem Antrag nicht stattgegeben worden, da der Sänger während seines vermeintlichen Einbruchs nicht klar identifiziert werden konnte. Der Schauspieler August Diehl, der ebenfalls an dem Einbruch beteiligt gewesen sein soll, habe den Sänger zudem nicht als Komplizen genannt, heißt es weiter. Laut Amtsgericht Regensburg sei der Frontmann der Babyshambles demnach "der Tat nicht ausreichend verdächtig".

Im März hörte sich das noch etwas anders an. Es hieß, Doherty sei vor laufenden Kameras bei dem Einbruch dabeigewesen. Gleichzeitig beteuerte er damals bereits seine Unschuld. Ein Kameramann von Sat.1 sagte dazu angeblich: "Sein Geständnis lief schon im Fernsehen. Er hat gesagt: 'Ich war dabei, aber ich war's nicht.'" Glück für den skandalträchtigen Sänger: Doherty war erst im vergangenen Juli wieder aus einem britischen Gefängnis entlassen worden. Wegen illegalen Drogenbesitzes hatte er zwei Monate hinter Gittern verbüßt.

liri/Bang