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Kazim Akboga: "Is mir egal"-Sänger stirbt mit 34 Jahren

Das Spaßlied "Is mir egal" machte ihn bekannt: Der Comedian Kazim Akboga ist im Alter von 34 Jahren gestorben. Der Deutsch-Türke litt unter psychischen Problemen.

"Is mir egal"-Sänger Kazim Akboga

Mit dem Spaßlied "Is mir egal" wurde Kazim Akboga bekannt.

Kazim Akboga ist tot. Der türkischstämmige starb im Alter von nur 34 Jahren. Wie seine Managerin gegenüber der "Bild"-Zeitung bekanntgab, hatte der Berliner mit psychischen Problemen zu kämpfen und sei deswegen auch in Behandlung im Krankenhaus gewesen. Auf Facebook bestätigte das Management den Tod, machte zu den genauen Todesumstände allerdings keine Angaben. Nach Informationen der "Berliner Zeitung" soll Akboga bereits am vergangenen Donnerstag am Bahnhof Segefeld bei Falkensee ums Leben gekommen sein. Das Management bittet, mit Rücksicht auf die Angehörigen auf Spekulationen zu verzichten.

Bekannt wurde der Comedian Anfang 2015 mit einem Auftritt in der "Deutschland sucht den Superstar", wo er "Is mir egal" vorstellte. Zwar konnte er die Juroren Dieter Bohlen, Heino, Mandy Capristo und DJ Antoine nicht überzeugen, doch der Song entwickelte sich schnell zum viralen Hit. 

Ende 2015 machten sich die Berliner Verkehrsbetriebe die Popularität Akbogas zunutze: Sie engagierten den früheren Werbetexter für einen Werbeclip. Kazim Akboga trat darin als cooler Kontrolleur auf, trug eine Uniform und trug das Toleranzverständnis der BVG vor: "Mann mit Bauch is mir egal, Musik laut, is mir egal (...) Mann macht Umzug is mir egal, Mann auf Pferd is mir egal, Mann auf Mann is mir egal". Demnach dulden die Berliner Bus- und U-Bahnfahrer sehr viel ("Keine Kleingeld is mir egal, keine Trinkgeld is mir egal"), doch bei einem Punkt hört der Spaß auf: "Gar keine Geld is nich egal". Die BVG-Kampagne war ungewöhnlich erfolgreich, und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem renommierten ADC-Award.

"Is' mir egal" wird millionenfach angeklickt

Der Comedian hatte daneben noch weitere kleine Youtube-Hits, darunter " is gute Land", "Angela Merkel, ich bin dein Ferkel" oder "Tanz den Akzeptanz". Keiner dieser Songs erreichte annähernd die Popularität von "Is mir egal", das in seinen verschiedenen Versionen mehr als 25 Millionen Abrufe verzeichnet, während die meisten seiner übrigen Filmchen fünfstellige Abrufzahlen erzielten.


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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo