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Konzert in London: Veranstalter dreht Springsteen und McCartney Strom ab

In London genießen auch Weltstars keine Narrenfreiheit: Bruce Springsteen und Paul McCartney haben bei einem Konzert im Hyde Park die Sperrstunde ignoriert. Nach einer halben Stunde zog der Veranstalter Konsequenzen.

Weil sie zu lange Krach gemacht hatten, ist den Musiklegenden Bruce Springsteen und Paul McCartney in London der Strom abgedreht worden. Die beiden schafften es bei einem Open-Air-Konzert im Hyde Park am Samstagabend gerade noch, ihren letzten Song zu Ende zu singen - Danke sagen konnten sie dann schon nicht mehr, weil die Mikrofone nicht mehr funktionierten.

Springsteen ("Born in the USA"), der für seine langen Konzerte bekannt ist, hatte vorher mehr als drei Stunden lang gespielt und die Sperrstunde für das Festival mit dem Namen "Hard Rock Calling" um eine halbe Stunde überschritten. Ex-Beatle McCartney war für die letzten Lieder zu ihm auf die Bühne gekommen. Die beiden sangen zusammen die Beatles-Hits "I Saw Her Standing There" und "Twist and Shout".

Während des Konzerts hatte Springsteen weitere Gastmusiker: Tom Morello von Rage Against The Machine und John Fogerty von Creedence Clearwater Revival.

cjf/DPA / DPA