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Beatles: "Mittelalterliche Praktiken": Paul McCartney regt sich über China auf

Tiermärkte in China vergleicht er mit dem Zünden einer Atombombe: Ex-Beatle Paul McCartney hat sich in einem Radiointerview zum Thema Corona in Rage geredet - und dabei ordentlich vom Leder gezogen.

Paul McCartney

Paul McCartney ist seit den 70er Jahren Vegetarier.

DPA

Er galt immer als der "nette" Beatle und ist auch nach der Auflösung der Fab Four der Traum aller Schwiegermütter geblieben. Daran hat sich bis heute nichts geändert. In einem Radiointerview hat sich der 77-Jährige nun zur Corona-Pandemie geäußert - in einer Art und Weise, die so gar nicht zu seinem freundlichen Image passt.

In der Radiosendung von Howard Stern schob McCartney die Schuld für den Ausbruch einseitig den Chinesen zu: "Ich hoffe wirklich, dass die chinesische Regierung einräumen wird: 'Ok, Jungs, wir müssen jetzt mal hygienischer werden hier", sagte der Musiker dem bekannten Radiomoderator. Fledermäuse zu essen sei schon "ein bisschen mittelalterlich".

Paul McCartney gerät in Rage

Der Ex-Beatle geriet bei dem Thema regelrecht in Rage und wies darauf hin, dass Corona nicht das einzige sei, was von Märkten gekommen sei. Auch Sars, die Vogelgrippe "und all das andere Zeug" stamme daher. "Und wofür das alles? Für diese mittelalterlichen Praktiken. Die sollten mal ihre Hausaufgaben machen."

Damit war seine Wut noch nicht verflogen: "Wenn man sich diese Obszönitäten vor Augen führt, all das, was von dort kommt – dann könnten sie auch gleich Atombomben zünden", sagte McCartney weiter. "Denn was dort passiert, betrifft die ganze Welt."

Seit Jahrzehnten Vegetarier

Tatsächlich gehen die meisten Experten aktuell davon aus, dass das COVID-19-Virus auf einem sogenannten Wet-Market in der chinesischen Stadt Wuhan vom Tier auf den Menschen übergesprungen ist, vermutlich von einer Fledermaus. Dort werden neben "gewöhnlichen" Lebensmitteln auch wilde Tiere wie Fledermäuse und andere Schuppentiere gehandelt, die von der ärmeren Bevölkerung in Südostchina oftmals verzehrt werden.

Paul McCartney selbst geht in dem Punkt mit gutem Beispiel voran: Er ist seit Jahrzehnten Vegetarier und aktiver Tierschützer. 

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