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Natasha Stuart: Der Brustkrebs kehrte zurück: The Voice-Kandidatin stirbt mit nur 43 Jahren

In der australischen Ausgabe von „The Voice“ sang sie sich in die Herzen der Zuschauer. Jetzt ist Natasha Stuart gestorben. Die 43-Jährige erlag ihrem Krebsleiden, wie Angehörige auf Instagram vermeldeten.

The Voice-Kandidatin Natasha Stuart

Natasha Stuart nahm im vergangenen Jahr an der australischen Ausgabe von The Voice teil

Schon bei ihrer ersten Audition war es offensichtlich: Diese Frau ist nicht gesund. Natasha Stuart trat im Mai 2019 mit einem Kopftuch vor die Jury. Mit ihrer Version von "I was here" von Beyoncé brachte sie alle vier Jury-Mitglieder dazu, sich umzudrehen. 

"Kenn ich dich nicht irgendwoher?", fragte Boy George nach ihrem Auftritt. "Ja", erklärte die 43-Jährige. "Wir hatten mal zwei Auftritte miteinander. Du erkennst mich wahrscheinlich nicht, weil ich ohne meine große Lockenmähne hier bin", sagte sie und zeigte auf ihr Kopftuch. "Ich habe gerade nach zwanzig Wochen meine Chemotherapie beendet." Auf Bitten von George erzählte sie damals dem Publikum ihre Geschichte.

Natasha Stuart: "Ich dachte mir, das wird schon nichts sein"

Nachdem sie gerade von einer zweimonatigen Tour nach Hause gekommen war, entdeckte sie einen Knoten in ihrer Brust. "Ich dachte mir, das wird schon nichts sein". Am nächsten Tag sei sie gleich zum Arzt gegangen und der habe Brustkrebs festgestellt. Auf die Frage, wie es ihr heute ginge, erklärte sie freudestrahlend: "Mir geht es gut", sagte sie, riss die Arme nach oben und schob hinterher: "sie glauben, ich bin krebsfrei."  

Zur Sicherheit, dass der Krebs nicht zurückkehren würde, ließ sie sich beide Brüste abnehmen. "Ich wollte nicht warten, bis meine zweite Brust versucht, mich umzubringen", erklärte sie in einem Interview mit dem Wochenmagazin "Newidea". Ihre Mutter sei an Brustkrebs gestorben, als sie 14 Jahre alt war. Besonders ihr Vater habe ihr sehr leid getan. Er habe sie jeden Tag zur Chemotherapie begleitet. "Eine der härtesten Dinge mit denen ich je umgehen musste, war es zu sehen, dass mein Vater diese Diagnose mit einer anderen bedeutenden Frau in seinem Leben durchmachte."

The Voice-Kandidatin wollte noch ein Tattoo

Doch am Ende siegte die Krankheit über das Leben. Auf Instagram verkündeten die Angehörigen die traurige Nachricht mit einer Zeichung von einer Feder, die sich mit einer Notenzeile kreuzt. Dazu heißt es: "Die Hoffnung ist das Federding, das in der Seel´ sich birgt und Weisen ohne Worte singt und niemals müde wird." – Gedicht von Emily Dickinson.

Dieses Stück wurde vom Künstler Dan Marsh speziell für Natasha geschaffen. Kurz vor ihrem Tod war es ihr Wunsch, sich dieses schöne Kunstwerk von Dan auf ihren Arm tätowieren zu lassen. Obwohl dies nicht mehr möglich war, konnte er es Tash am Tag vor ihrem Ableben präsentieren, und sie bat darum, es zusammen mit diesem Emily-Dickinson-Gedicht, das Tash ihr ganzes Leben lang inspirierte, ihrer Community zu zeigen."

Quellen: Instagram, "Youtube""Newidea.com"

jek
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