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TOURNEE: Publikum feiert Brian Wilson

Eines der ganz großen Musik-Genies tourt derzeit durch Europa: Ex-Beach-Boy Brian Wilson gastierte gestern in Hamburg und wurde vom Publikum frenetisch gefeiert.

Ende 1965 zog sich der damals 23-jährige Brian Wilson zurück, um für seine Band Beach Boys ein Album aufzunehmen, das besser werden sollte als das gerade aktuelle der Beatles. Wenige Monate darauf erschien »Pet Sounds«, das heute bei vielen Kritikern als die beste Pop-Platte aller Zeiten gilt. Mehr als 35 Jahre nach der Veröffentlichung präsentierte der mittlerweile 59-jährige Wilson in Hamburg das komplette Album. Das war das erste Mal, dass dieses Werk in einer deutschen Konzerthalle erklang.

Müder Beginn

Das Publikum im nicht ganz ausverkauften CCH ließ sich von den zahlreichen Hits der Beach Boys und Stücken von Wilsons Solo-Alben zu Stürmen der Begeisterung hinreißen. Trotzdem brauchte der von zehn Musikern begleitete Alt-Star beim ersten Auftritt seiner Karriere einige Zeit, um in Fahrt zu kommen. Während der ersten Songs wirkte er müde, saß im schlampig wirkenden Trainingsanzug etwas verloren hinter seinem Keyboard und hatte Mühe, vor allem höhere Töne zu treffen.

Wahre Begeisterungsstürme

Das überwiegend mit seinem Idol gealterte Publikum schien das nicht zu stören: Es empfing den Ex-Beach-Boy mit frenetischem Applaus, der den scheuen Star anzustecken schien. Spätestens beim Hit »Heroes & Villains« hatte Wilson genug Sicherheit gefunden, um mit sparsamerer Unterstützung seiner stimmgewaltigen Musiker auszukommen.

Das Wilson nachgesagte Genie blitzte jedoch tatsächlich erst während der Songs von »Pet Sounds« im zweiten Teil des Konzerts durch. Vor allem nach den beiden melancholischen Stücken »Don?t talk (Put your hand on my shoulder«)» und «God only knows» standen die Zuschauer von ihren Sitzen auf und jubelten dem sichtlich bewegten Wilson zu.

Großprojekt endet im Drogenrausch

Bewegt ist auch die Vergangenheit des zum zweiten Mal verheirateten Kaliforniers: Nach zahllosen Erfolgen seiner zu Beginn der 60er Jahre gegründeten Beach Boys und dem kommerziellen Misserfolg des für die damaligen Produktionsstandards unfassbar ambitionierten »Pet Sounds« machte sich Wilson an ein noch größeres Projekt: Das Album »Smile« sollte alles zuvor in der Popmusik Dagewesene übertreffen. Allerdings kam der schon damals menschenscheue Wilson mit der Produktion nicht voran. »Smile« ist bis heute nur in Auszügen veröffentlicht, und Wilson versackte im Drogenrausch.

Drei Soloalben

Es folgten Entziehungskuren, psychiatrische Behandlungen, Streit mit den anderen Beach Boys, allen voran Cousin Mike Love und schließlich der Abschied von der Gruppe. Erst 1988 veröffentlichte der zurückgezogen lebende Musiker sein erstes Solo-Album, »Love and mercy«. Im Jahr 1995 folgte »Orange crate art«, eine Zusammenarbeit mit dem Produzenten und Musiker Van Dyke Parks, drei Jahre später das Album »Imagination«.

Um so erstaunlicher ist die gute Verfassung, in der sich Wilson in Hamburg präsentierte. Dabei störte auch nicht, dass er im letzten Drittel des Auftritts kaum mehr bot als eine, wenn auch begeistert aufgenommene Oldie-Revue: Routiniert spielten sich die Musiker durch Beach-Boys-Klassiker wie »Surfin? USA«, »Help me Rhonda« oder »Fun, fun, fun«. Spätestens, als Wilson zum Abschluss das ergreifende »Love and mercy« anstimmte und seinen Fans eben jenes - Liebe und Gottes Gnade - wünschte, war jedoch klar: Ein großer Musiker, der sich selbst lange der größte Feind war, hat seinen inneren Frieden gefunden und dies das Publikum spüren lassen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(