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Wacken Open Air 2012: Wetter egal, hauptsache "Wackööööööön"

Zehntausende Metalheads und Musik mit der Lautstärke eines startenden Düsenjets: Unter dem Motto "louder than hell" feiern Hardrock-Fans das Wacken Open Air.

"Rain or Shine" lautet ein Motto des weltgrößten Heavy Metal Festivals, "Faster, Harder, Louder" ein anderes: "Wackööööööööööön", wie die Fans sich begeistert zurufen, wird in diesem Jahr wieder einmal allem gerecht. Die Hardrock-Fans im schleswig-holsteinischen Wacken bei Itzehoe lassen sich die Freude von Lappalien wie schlechtem Wetter nicht vergällen. Zum Wacken Open Air 2012 (W:O:A) erwarten die Veranstalter bis zum Wochenende 75.000 Besucher bis aus aller Welt.

Nachdem heftige Regenschauer am Donnerstagmorgen erneut Teile des Festivalgeländes unter Wasser setzten, zogen viele Besucher vorsorglich ihre Gummistiefel über. Doch der Wettergott muss ein Heavy-Metal-Fan sein: Mittags rissen die Wolken auf, und ein blauer Himmel strahlte über dem Gelände. Viele Besucher zogen die Regenkleidung wieder aus und wechselten die Gummistiefel gegen Sandalen.

Zu früh: Als Deutschlands Metal-Queen Doro Pesch mit der Festival-Hymne "We Are The Metalheads" den Startschuss gab, öffnete der Himmel erneut seine Schleusen. Viele Fans vor der Bühne waren jedoch vom Auftritt der früheren Warlock-Sängerin so begeistert, dass sie nicht einmal bemerkten, wie das Bier in ihren Bechern immer dünner wurde. Doro Pesch eröffnet bereits seit mehreren Jahren immer gemeinsam mit der Band Skyline das W:O:A.

Wenn die Feuerwehrkapelle spielt, feiert die Menge

Bereits 20 Stunden zuvor hatte die Feuerwehrkapelle der Gemeinde Wacken das inoffizielle Eröffnungskonzert gegeben. Dabei schüttelten mehrere hundert Schwarzgekleidete Rock-Fans ihr langes Haar im Rhythmus der Blasmusik.

Auf den Campingplätzen standen Zelte dicht an dicht, dazwischen einige Wohnwagen und auch Wohnmobile. "Das hat so viel gekostet wie ein Einfamilienhaus", erzählt Wohnmobilbesitzer Andreas. Er ist 48 Jahre alt und arbeitet als Rechtsanwalt in Frankfurt für dreistellige Stundensätze. Beim W:O:A könne er wieder "ganz normal Mensch sein", sagt der Jurist, bevor er sich mit einem Bier in der Hand, gekleidet in schwarzen Bermudashorts und schlammverkrusteten Stiefeln in die Menschenmenge stürzt.

Einige Meter weiter hat die 16-jährige Swetlana ihr 20 Euro teures Igluzelt aufgestellt. Die Schülerin hat das ganze Jahr über gespart, um sich das Ticket für die Tage in Wacken leisten zu können. Jetzt sitzt sie mit einem Schreibblock auf den Knien und malt sich einen richtigen "Stundenplan", damit sie ja nichts versäumt: Von Donnerstag 19.45 Uhr, wenn Wölli & die Band des Jahres auf der Headbanger Stage spielen, bis zum Auftritt von Machine Head Samstagnacht ab 23.15 Uhr auf der True Metal Stage. Zum Abschluss hat sie sich Watain auf der Partystage vorgemerkt.

"Alles ist geil", ruft Adrian. Der 36-Jährige aus Bremen ist auf dem Weg zu den Sanitätern. Ein heftiger Sonnenbrand hat seine kalkweißen Schultern schon nach einer knappen Stunde krebsrot gefärbt. Sein "Wacköööönn"-Ruf klingt jedoch immer noch kraftvoll.

Wolfgang Runge, DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(