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"Promi Big Brother" - Tag 4: Nicht nur geile Muckis - warum Tobias Wegener jetzt schon Sieger der Herzen ist

Joey Heindle weint, Almklausi und Jürgen Trovato streiten sich, Lilo muss zurück auf den Zeltplatz und Chris wird für den Trauben-Klau bestraft: Tag vier bei "Promi Big Brother" kennt nur Verlierer. Wäre da nicht Muskelprotz Tobi.

Promi Big Brother: Tobias Wegener

Tobias Wegener zeigt bei "Promi Big Brother" gerne seinen gestählten Körper. Doch Macho-Getue ist ihm fremd.

SAT.1

Dackelblick kann er: Wenn Tobias Wegener mit seinen rehbraunen Augen in die Kamera schaut, verzeiht man ihm quasi alles. Dass der ehemalige "Love Island"-Kandidat Rotwein nicht von Weißwein unterscheiden kann und vermutlich in seinem Leben häufiger im Fitnessstudio als in der Schule war - egal! Wegener hat sein Herz am richtigen Fleck. Hinter der Fassade des Muskelprotz steckt ein sensibler und fürsorglicher junger Mann. Das macht ihn zum Anwärter auf den "Promi Big Brother"-Sieg.

"Meine Mama war alleinerziehend mit vier Kindern, ich habe noch drei jüngere Geschwister“, erzählt Wegener am Montagabend bei "Promi Big Brother" seinem Mitbewohner Zlatko. "Ich war zwölf, da habe ich bei meiner Tante im Laden schon Regale eingeräumt. Meine Mutter ist arbeiten und putzen gegangen, dann musste ich Babysitten", berichtet Wegener von seiner Kindheit, in der er früh der Vaterersatz für seine Geschwister sein musste.

Promi Big Brother: Tobias Wegener

Tobias Wegener zeigt bei "Promi Big Brother" gerne seinen gestählten Körper. Doch Macho-Getue ist ihm fremd.

SAT.1

Eine berechnende Story, um bei den Zuschauern auf die Tränendrüse zu drücken? Nein. Der 26-Jährige erzählt das, ohne aufgesetzt zu wirken. Es sprudelt aus ihm heraus. Ehrlich, offen, sympathisch. Der gelernte Maler- und Lackierer, der mindestens sechs Mal in der Woche seinen Körper trainiert und inzwischen von seinen Social Media und TV-Aktivitäten lebt, wirkt nicht aufgesetzt - und überrascht damit die Zuschauer. Tobi, wie ihn alle nennen, ist eben nicht nur der Muskelprotz in Badehose, sondern ein dufter Typ.

Trovato legt sich bei "Promi Big Brother" mit Almklausi an

Gegen Wegener wirken an Tag vier bei "Promi Big Brother" alle anderen Kandidaten wie schlaffe Verlierer: Allen voran Jürgen Trovato. Der Möchtegern-Macho verweigert das Spiel, bei dem er aus sechs Metern Höhe Ringe werfen soll. "Ich habe Höhenangst, lass mich bitte runter", sagt Trovato. Zurück im Container zettelt er - offenbar aus Wut über sich selbst - einen Streit mit Almklausi an, der ihn daraufhin "Trottel" nennt. Recht hat er.

Auch mit Joey Heindle verscherzt es sich Trovato. Als der ehemalige Dschungelcamp-Sieger von seinen Plänen für eine eigene Firma mit Musikvideos erzählt, kanzelt Trovato ihn ab. "Da gibt es Leute, die studieren das", klugscheißt der Detektiv und meint: "Schuster, bleib bei deinen Leisten." Zu viel für Heindle. Mit Tränen in den Augen stürmt er davon. "Es geht mir auf den Sack, dass mich die Leute immer unterschätzen." 

Die Zuschauer schmeißen Lilo von Kiesewetter aus dem Luxusbereich

Doch die Liste der Verlierer ist noch länger: Chris wird für sein Trauben-Gate bestraft (er ließ beim Einkauf eine Packung Trauben mitgehen, der Betrag wird den Campern jetzt abgezogen), Wahrsagerin Lilo von Kiesewetter wird von den Zuschauern aus dem Luxusbereich zurück auf den Zeltplatz geschickt und "Bachelor"-Kandidatin Eva Benetatou plagen ganz eigene Probleme: "Ich kann tagelang nicht auf Klo. Das ist nicht fair."

Nach dem dritten Tag von "Promi Big Brother" wird Chris die Zielscheibe für hämische Twitter-Kommentare.

Wie gut, dass es Tobi und Janine Pink gibt. "Die ist so sympathisch, lieb und offen. Eine ganz Süße", schwärmt Wegener von der Sächsin. Ob die beiden schon geküsst hätten, will Heindle neugierig wissen. "Nein", antwortet Pink. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Wie es scheint hat Tobi nicht nur das Herz der Zuschauer erobert, sondern auch das von Janine Pink. Ei verbibbsch.

mai