Alexander Schallenberg

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Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker

Österreichs Kanzler Stocker lehnt Brandmauer zu rechtspopulistischer FPÖ ab

Der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker hat eine Brandmauer zur rechtspopulistischen FPÖ in seinem Land abgelehnt. "Das muss jedes Land für sich selbst entscheiden", sagte der Chef der konservativen ÖVP der "Welt am Sonntag" mit Blick auf die Verwendung des Begriffs in Deutschland hinsichtlich der AfD. 
Video: Schallenberg: Putin sollte Interesse haben, dass ihm jemand die Wahrheit sagt

Video Schallenberg: Putin sollte Interesse haben, dass ihm jemand die Wahrheit sagt

STORY: Hinweis: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Alexander Schallenberg (ÖVP), Außenminister Österreich: "Wir müssen damit rechnen, dass die Brutalität des Krieges in der Ukraine noch zunimmt. Wir haben einen starken Eindruck, dass Putin die gesamte militärische Macht in den Osten wirft. Die Bilder in Butscha sind uns unter die Haut gegangen. Und ist genau vor diesem Hintergrund, dass Bundeskanzler Nehammer dieses Wochenende in Kiew war und heute in Moskau ist. Die Entscheidung für den Besuch ist nach den Gesprächen mit Präsident Selenskyj gefallen und nach Kontakten mit Bundeskanzler Scholz, Präsident Erdogan, den Spitzen der Europäischen Union, von der Leyen und Charles Michel. Und es geht einfach darum, dass wir keine Möglichkeit ungenutzt lassen wollen, jede Chance ergreifen müssen, um die humanitäre Hölle in der Ukraine zu beenden. Und da geht der Bundeskanzler mit sehr klaren Botschaften humanitärer Art und politischer Art hin. Jede Stimme, die dem Präsidenten Putin verdeutlicht, wie die Realität sich außerhalb der Mauern des Kremls wirklich darstellt, ist keine verlorene Stimme. Es ist nicht ausgeschlossen, natürlich. Aber an sich, haben wir den Besuch so besprochen, dass es hier ein ausschließlich Vier-Augen-Gespräch gibt, keine Medien. Und danach auch keine Pressetermine. Das heißt, aus unserem Amt ist alles getan, damit es eben nicht missbraucht wird. Und ich glaube, er sollte selber ein Interesse haben, dass ihm jemand die Wahrheit sagt und er wirklich erfährt, wie es draußen abspielt. Und ich glaube, das ist notwendig. Da sind wir uns selber schuldig, wenn wir Menschenleben retten wollen. Wenn wir diese humanitäre Hölle in der Ukraine beenden wollen, dann dürfen wir keine einzige Möglichkeit ungenutzt lassen."
Video: Baerbock: "Es ist weiter an Russland, zu deeskalieren"

Video Baerbock: "Es ist weiter an Russland, zu deeskalieren"

Hinweis: Dieser Beitrag wird Ihnen ohne Sprechertext gesendet. O-TON ANNALENA BAERBOCK, AUSSENMINISTERIN "Die Ankündigung weiterer Verhandlungen eines Teilrückzugs russischer Truppen wäre ein positives Signal wenn sie sich bewahrheiteten. Wir werden nun genau beobachten, ob diesen Ankündigungen auch konkrete Taten folgen. Klar bleibt: Es ist weiter an Russland, zu deeskalieren." "Einige Länder haben in den letzten Tagen aus Sicherheitsgründen ihr Personal aus der Mission abgezogen. Wir planen nicht nur, dass deutsche Personal vor Ort zu lassen, wir versuchen auch, zusätzliches Personal zu stellen und sprechen dazu auch mit unseren Partnern, damit die Mission ihren so wichtigen Auftrag gerade in dieser so schwierigen Situation weiter erfüllen kann."