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"Bares für Rares" Experte schockt Verkäuferin: 15.000-Euro-Vase zerstört

Albert Maier hält im Studio von Bares für Rares seine Hand an einer großen Vase.
"Bares für Rares"-Experte Albert Maier inspizierte eine riesige, japanische Vase.
© ZDF
Eine mannshohe japanische Vase steht bei „Bares zum Verkauf“. Das Prachtstück könnte 15.000 Euro bringen – doch Experte Albert Maier zerstört den Traum vom großen Geld.

Dieses Stück überragt Horst Lichter: Jana Sierck, Personalleiterin aus Harsefeld, kommt mit einer mannshohen Vase zu „Bares für Rares“. „Ich verkaufe sie im Auftrag meines Vaters“, sagt die 45-Jährige in der ZDF-Trödelshow. Der Großvater habe die Prachtvase in den 60er Jahren für ein chinesisches Zimmer gekauft. Jahrelang habe das auffällige Stück im Flur der Eltern gestanden. Was sie nicht ahnt: Die Vase könnte ein kleines Vermögen bringen.

„Ihre sehr dekorative Kupfervase stammt nicht aus China sondern aus Japan“, sagt „Bares für Rares“-Experte Albert Maier. Die Vase sei komplett mit Glasschmelz überzogen und zirka 120 Jahre alt. Das Dekor mit den auffälligen Blumenmustern gebe Aufschluss darüber, dass die Prachtvase in der Zeit des Kaisers Meiji entstanden sei. „Der letzte Feudalherrscher Japans“, sagt der Experte. Beeindruckend sei vor allem die hohe Handwerkskunst. „Es ist sehr aufwendig und langwierig, denn der Glasschmelz muss aufgeschüttet werden.“ Maier ist begeistert.

"Bares für Rares"-Experte entdeckt entscheidendes Detail

1500 Euro hätte Sierck gerne für die Vase. „Mein Vater würde von dem Geld gerne nochmal ins Ursprungsland der Vase fahren, also nach Japan“, erklärt die Verkäuferin. Maier kommt nach wie vor aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Aufgrund der „Schönheit dieser Vase und Einmaligkeit“ liege der Preis höher. Dann der Schock: Die Vase könnte 15.000 Euro wert sein – „mindestens“. Doch leider sei sie an einer Stelle beschädigt. „Das lässt sich auch nicht reparieren“, sagt Maier. Deshalb liege sein Schätzpreis leider nur bei 1800 bis 2000 Euro.

Im Händlerraum nimmt Walter „Waldi“ Lehnertz die Vase in Augenschein. „Was will man damit?“, sagt er kritisch. Doch vor allem Sarah Schreiber würde die Vase trotz Beschädigung gerne haben. Sie startet mit einem Gebot von 500 Euro. Christian Vechtel erhöht auf 550, Schreiber hält mit 600 Euro dagegen. Doch dann ist das Ende der Gebote schon erreicht. „Unter 1500 Euro verkaufe ich nicht“, sagt Verkäuferin Sierck entschlossen. Schneider überlegt, ist dann einverstanden mehr als das Doppelte zu bezahlen und bietet die 1500 Euro. „Eine tolle Vase", freut sie sich.

Auch die Verkäuferin ist glücklich. „Ich habe meinen Wunschpreis erreicht.“

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Quelle: "Bares für Rares" vom 7. Juli 2022. Neue Folgen der Trödelshow mit Horst Lichter gibt es von Montag bis Freitag um 15.05 Uhr im ZDF und vorab in der Mediathek zu sehen.

mai

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