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"Das Supertalent" bei RTL Ein "Weltwunder" schluckt sich ins Finale


Die halbnackten Schrott-Musiker von "Bubble Beatz", der Schluckspecht Stevie Starr und der sensible Sänger Michael Holderbusch - unterschiedlicher könnten die Kandidaten nicht sein, die es ins Finale von "Das Supertalent" geschafft haben.

Nach dem dritten Halbfinale von "Das Supertalent" am Samstagabend auf RTL stehen weitere Kandidaten für das Finale fest: Die halbnackten Schrott-Musiker von "Bubble Beatz" und der Extrem-Künstler Stevie Starr. Erneut hat die Castingshow in der Zuschauergunst vorn gelegen:7,71 Millionen Menschen schalteten ein, das war jeder vierte Fernsehzuschauer zur Hauptsendezeit.

Der dritte Kandidat, der es ins Finale geschafft hat, heißt Michael Holderbusch: Er begeisterte das Publikum mit seiner Version des Tom-Waits-Songs "Waltzing Matilda". Da verdrückte Juror Bruce Darnell während des Auftritts sogar eine kleine Träne. Die Jungs von "Bubble Beatz" setzten dagegen auf eine Pyro-Showeinlage und malträtieren ihre vielseitigen Schrott-Instrumente. Die Zuschauer dankten es ihnen und wählten sie ins Finale.

"Der Mann ist ein Weltwunder", bescheinigte Juror Dieter Bohlen, Stevie Starr, der die unglaublichsten Dinge verschluckt. Starr wurde dann auch von der Jury ins Finale gewählt. Der Kandidat schluckte einen Luftballon ebenso wie lebendigen Fisch und einen Zauberwürfel, den er im Magen verdreht.

Josefine Becker verzauberte die Jury mit "Somewhere Over The Rainbow", für das Finale reichte es dann aber leider nicht. Sylvie van der Vaart zeigte sich zwar von dem Aussehen des Tänzers Marc Eggers beeindruckt, doch Dieter Bohlen konnte der Kandidat mit den muskulösen Oberarmen und der energiegeladenen Lasershow nicht überzeugen: "Ein richtiger Tänzer braucht seine eigenen Moves", sprach der Juror und brachte damit Eggers' Finalträume zum Zerplatzen.

Die ungewöhnliche Idee der Cellistin Liz Schneider, den Song "Paparazzi" von Lady Gaga auf ihrem Instrument zu intonieren, stieß bei der Jury auf wenig Gegenliebe. Bruce Darnell machte es kurz: "Die Musik ist ein Problem für mich. Ich war nicht glücklich".

mlr

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