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Seltene Leica "Hammerpreis": "Bares für Rares"-Star Wolfgang Pauritsch versteigert Kamera für 14 Millionen Euro

Bei "Bares für Rares" ist er Händler, jetzt holte Wolfgang Pauritsch als Auktionator eine Riesensumme.
Bei "Bares für Rares" ist er Händler, jetzt holte Wolfgang Pauritsch als Auktionator eine Riesensumme.
© Eventpress MP/ / Picture Alliance
Wolfgang Pauritsch ist vielen ZDF-Zuschauern als Händler bei "Bares für Rares" bekannt. Daneben hat Pauritsch aber noch einen anderen Job – und mit dem konnte er jetzt ordentlich Wirbel machen.

Die Freude ist Wolfgang Pauritsch deutlich anzusehen: Pauritsch ist zwar hauptsächlich als Händler bei der ZDF-Show "Bares für Rares" bekannt, arbeitet daneben aber auch erfolgreich als Auktionator – und bekam diese Woche einen echten Leckerbissen auf den Auktionstisch. In einem Video für das ZDF berichtet der "Bares für Rares"-Star nun von der Versteigerung und der Rekordsumme, bei der er schließlich den Hammer fallen ließ.

Das Besondere für ihn: Bei der Auktion ging es um eine extrem seltene Kamera, die schon vor Auktionsbeginn auf zwei bis drei Millionen Euro geschätzt wurde. Über diese Schätzung konnte Pauritsch am Ende aber nur lachen: Verkauft wurde das wertvolle Stück schließlich für 12 Millionen — den vierfachen Preis.

Im Video verriet Wolfgang Pauritsch nun auch, warum die Kamera so begehrt war: Zum einen stammte der Fotoapparat vom ohnehin schon teuren Premium-Hersteller Leica und ist mehr als 100 Jahre alt. Damit aber nicht genug: Zum einen soll es von diesem Modell weltweit nur noch 23 Stück geben, wie die "Bild" berichtet. Und noch wichtiger: Die Kamera war die private Kamera von Oskar Barnack – seines Zeichens Erfinder der Kleinbildkamera. Genug Gründe für einen wohlhabenden Sammler, nun diese riesige Summe für das Kleinod zu bieten. 

Diese Leica ist 12 Millionen Euro wert. Auf dem Auslöser steht der Name des Besitzers eingraviert: Oskar Barnack.
Diese Leica ist 12 Millionen Euro wert. Auf dem Auslöser steht der Name des Besitzers eingraviert: Oskar Barnack.
© Leica Camera Classics/Yield Communications/dpa

Auch wenn Pauritsch von den 12 Millionen Euro persönlich nichts sieht, dürfte sich die Ausnahme-Auktion für ihn gelohnt haben: Neben der eigentlich Kaufsumme musste der Käufer noch ein Aufgeld von 2,4 Millionen Euro bezahlen. Diese stattliche Summe geht direkt ans Auktionshaus, bei dem die Versteigerung stattfand. Gut möglich, dass auch Pauritsch dafür einiges überwiesen bekommt.

Unabhängig vom finanziellen Ausgang steht für den "Bares für Rares"-Händler eines fest: "Das war das Highlight und das werde ich nie wieder toppen können."

Quellen: Instagram, "Bild"

tvm

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