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"Polizeiruf 110": Der "Tatort" der DDR

Mit einer hervorragenden Münchner Folge hat sich der "Polizeiruf 110" in die Sommerpause verabschiedet. Wir blicken auf die Saison zurück - und küren Gewinner und Verlierer.


Mit der herausragenden Folge "Der Tod macht Engel aus uns allen" hat sich nun auch der "Polizeiruf 110" in die Sommerpause verabschiedet. Zum Abschluss spielte die Krimireihe noch einmal alle Stärken aus, die sie gegenüber dem "Tatort" besitzt.   Denn während der "Tatort" 35 Mal im Jahr kommt und deswegen Sonntag für Sonntag feste Publikumserwartungen bedienen muss, ist der "Polizeiruf" deutlich flexibler. In den zurückliegenden zwölf Monaten sind nur sieben neue Folgen von vier verschiedenen Teams ausgestrahlt worden.   Aufgrund dieser losen Programmierung können die einzelnen Filme deutlich individueller sein als bei den bisweilen recht schematischen "Tatort"-Fogen. Ein guter "Polizeiruf" weist mehr Ähnlichkeiten mit einem anspruchsvollen Fernsehfilm als mit einem durchschnittlichem Krimi auf.   Die Münchner Folgen mit Lars Eidinger (Foto) ist dafür ein gutes Beispiel: eine komplexe Geschichte, filmisch unkonventionell umgesetzt, die den Zuschauern durchaus etwas abverlangt. Schon jetzt wird die Folge als Anwärter für den Deutschen Fernsehpreis gehandelt. Es wäre nicht der erste Preis für einen "Polizeiruf 110" mit Matthias Brandt!

Mit der herausragenden Folge "Der Tod macht Engel aus uns allen" hat sich nun auch der "Polizeiruf 110" in die Sommerpause verabschiedet. Zum Abschluss spielte die Krimireihe noch einmal alle Stärken aus, die sie gegenüber dem "Tatort" besitzt.

Denn während der "Tatort" 35 Mal im Jahr kommt und deswegen Sonntag für Sonntag feste Publikumserwartungen bedienen muss, ist der "Polizeiruf" deutlich flexibler. In den zurückliegenden zwölf Monaten sind nur sieben neue Folgen von vier verschiedenen Teams ausgestrahlt worden.

Aufgrund dieser losen Programmierung können die einzelnen Filme deutlich individueller sein als bei den bisweilen recht schematischen "Tatort"-Fogen. Ein guter "Polizeiruf" weist mehr Ähnlichkeiten mit einem anspruchsvollen Fernsehfilm als mit einem durchschnittlichem Krimi auf.

Die Münchner Folgen mit Lars Eidinger (Foto) ist dafür ein gutes Beispiel: eine komplexe Geschichte, filmisch unkonventionell umgesetzt, die den Zuschauern durchaus etwas abverlangt. Schon jetzt wird die Folge als Anwärter für den Deutschen Fernsehpreis gehandelt. Es wäre nicht der erste Preis für einen "Polizeiruf 110" mit Matthias Brandt!

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